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Formalitäten

Die Einreise in die USA – ob für eine Sprachreise, beruflich oder ganz privat – ist in den letzten Jahren bekanntermaßen nicht gerade vereinfacht worden. Wie es trotzdem gut vonstattengehen kann, erfahren Sprachreise-Teilnehmer hier.

Für eine Sprachreise in die USA (mit 18 oder mehr Zeitstunden Unterricht pro Woche) ist nicht die Einreise als Tourist, sondern die Einreise mit einem ‚F1 Student Visa‘ notwendig, das Sprachschüler mit dem I-20-Formular beantragen. In der Regel erhält der Sprachreise-Teilnehmer dieses Formular von seinem Sprachreise-Anbieter. Wichtig hierbei ist die rechtzeitige Anmeldung für dieses Visum, rund zwölf Wochen vor Beginn der Sprachreise in die USA, da die Bearbeitung meist mehrere Wochen dauert. Das F1 Student Visa kostet derzeit etwa 300 US-Dollar.

Einreise als Tourist möglich
Wer weniger als 18 Zeitstunden Sprachunterricht auf seiner Sprachreise hat, kann dagegen als Tourist in die USA einreisen. Hierfür brauchen Sprachschüler einen gültigen Reisepass (bordeauxfarben, maschinenlesbar), Rück- oder gegebenenfalls Weiterflugtickets sowie das grüne Einreiseformular mit der Bezeichnung Form I-94 W. Dieses Formular erhält der Sprachreise-Teilnehmer im Flugzeug oder am Zielflughafen.

Einen Teil dieses grünen Einreiseformulars müssen Sprachschüler auch während des Sprachreise-Aufenthalts in den USA mit sich führen und zum Zeitpunkt der Ausreise schließlich wieder abgeben. Wer diesen Formularabschnitt verliert, kann ausreisen – jedoch verweigern die Behörden der USA möglicherweise eine Wiedereinreise.

Online-Registrierung verlangt!
Neu erforderlich für die Einreise in die USA ist seit 2009 das ‚Electronic System for Travel Authorization‘ (ESTA) zur Online-Registrierung mindestens 72 Stunden vor dem Abflug in die USA. Auch diese Registrierung sollten Sprachreise-Teilnehmer (als Ausdruck) während ihres USA-Aufenthalts stets mit sich führen. Einmal erteilt gilt diese Einreiseerlaubnis für beliebig viele Einreisen in die USA in den folgenden zwei Jahren.

Auch wenn zahlreiche Städte in den USA per Direktflug aus Deutschland erreichbar sind, ist es oft kostengünstiger auf seinem Flug einmal umzusteigen. Wichtig ist es hierbei, am ersten Ort, den man in des USA oder Kanada erreicht, genügend Zeit für die Abwicklung der nötigen Einreiseformalitäten einzuplanen. Die strengen Sicherheitsvorkehrungen machen es notwendig, dass man auf einem internationalen Flug wenigstens zwei Stunden und auf einem Flug innerhalb der USA wenigstens eine Stunde vor dem Abflug am Flughafen ist.

Unterkunft

Problemlos eingereist und ab zur Gastfamilie? Oder doch lieber ein Zimmer im Studentenwohnheim oder Hotel? Die Sprachreise in die USA kann auch bezüglich der Unterkunft ganz individuell gestaltet werden.

In den meisten Fällen organisiert der jeweilige Sprachreise-Anbieter eine Unterkunft für die Dauer der Sprachreise in die USA. Dabei sind auch in den USA die Unterbringung bei Gastfamilien, private Zimmer, Wohngemeinschaften oder Studentenwohnheime, aber auch Pensionen oder Hotels die Standardunterkünfte für eine Sprachreise.

Die wohl interessanteste Übernachtungsmöglichkeit während einer Sprachreise ist und bleibt die Unterkunft bei einer Gastfamilie. Doch die Unterbringung von Sprachschülern bei Gastfamilien werfen auch eher Probleme auf als andere Unterkunftsarten. Einerseits können Sprachreise-Teilnehmer bei einer Gastfamilie Einblick erhalten in einen typischen Alltag und landesspezifische Gewohnheiten und Ähnliches. Andererseits bereiten die Unterschiede und eine fremde Familie manchem Sprachschüler aber auch Probleme.

Neben der Gastfamilie gibt es natürlich noch viele weitere Unterkunftsmöglichkeiten. Die Hotels sind in den USA meist sehr modern, mit hohen Qualitätsstandards und haben einheitliche Preise nach den den nationalen oder internationalen Hotelketten, denen sie angehören. In den Großstädten ist die Suche nach einem Hotel aufgrund des großen Angebots sehr umfangreich.

Die USA bieten zur Übernachtung zudem YMCA-Zentren und Jugendherbergen: 74 der so genannten YMCA-Zentren finden Sprachreise-Teilnehmer in den USA in 68 Städten. Für die Übernachtung in einem solchen YMCA-Zentrum in den USA empfiehlt sich eine Reservierung etwa zwei Tage vor der Ankunft. Rund 130 Jugendherbergen gibt es in den USA für Mitglieder. Meist liegen die Jugendherbergen in landschaftlich oder auch kulturell oder historisch reizvollen Regionen.

Gesundheit

Für eine Sprachreise ins Ausland ist eine ausführliche Information um gesundheitliche Bestimmungen und mögliche Risiken im Zielland wichtig. Welche Impfungen und Schutzvorkehrungen sind für eine Sprachreise in die USA notwendig?

Wer seine Sprachreise in die USA plant, sollte in jedem Fall über die regulären Impfungen gegen Tetanus und Diphterie verfügen. Geht die Sprachreise in Risikogebiete oder handelt es sich bei den Sprachreise-Teilnehmern um Risikogruppen, raten Experten zudem zu Impfungen gegen Hepatitis A und B. Auch bei längerem Sprachreise-Aufenthalt in den USA werden diese Impfungen empfohlen. Wichtig ist vor allem, sich rechtzeitig vor der Sprachreise über aktuelle Vorschriften, Risiken und eventuell geänderte Impfempfehlungen oder -vorschriften zu informieren. So besteht derzeit erhöhtes Risiko durch die Schweinegrippe (Influenza A/H1N1).

Risiken
Meist im Zeitraum von Juni bis August besteht in den nordöstlichen Küstenregionen der USA das Risiko von Vergiftungserscheinungen durch Rotalgen (durch Berührung oder den Verzehr von Meerestieren aus diesen Gebieten). Gefahren bergen in verschiedenen Gebieten der USA auch die Tollwut, die immer häufiger durch Fledermäuse übertragen wird, und das West-Nil-Fieber, das in den heißen Sommermonaten durch Mücken übertragen wird.

Während gegen Tollwut eine Impfung möglich ist (empfohlen für Risikogebiete und -gruppen), können Sprachreise-Teilnehmer gegen das West-Nil-Fieber lediglich durch sorgfältigen Mückenschutz vorsorgen. Vorkommen des West-Nil-Fiebers verzeichnen die USA vor allem im Mittleren Westen, in einigen der Südstaaten und einigen Ostküstenstaaten.

Vorkommen des West-Nil-Fiebers im Mittleren Westen: North und South Dakota, Nebraska, Minnesota, Iowa, Missouri, Wisconsin, Illinois, Michigan, Indiana und Ohio;

Vorkommen des West-Nil-Fiebers in den Südstaaten: Oklahoma, Texas, Arkansas, Louisiana, Kentucky, Tennessee, Mississippi, Alabama, Florida, Georgia, South Carolina und Virginia;

Vorkommen des West-Nil-Fiebers an der Ostküste: Massachusetts, Connecticut, New York, Pennsylvania, Maryland und im District of Columbia.

Land & Leute

Die USA – das drittgrößte Land der Welt – als Ziel einer Sprachreise zu wählen, verspricht nicht nur verbesserte Englischkenntnisse. Land und Leute bieten garantiert viel Neues zum Entdecken und Erleben während der Sprachreise in die USA.

Eine Sprachreise in die Vereinigten Staaten von Amerika / USA, den drittgrößten Staat der Erde, bedeutet für Sprachschüler, ein äußerst vielfältiges und vielschichtiges Land kennenzulernen. Es gilt, sich auf der Sprachreise einen Eindruck des mehr als neuneinhalb Millionen Quadratkilometer großen Landes und seiner über 300 Millionen Einwohner zu verschaffen. Es kann sich dabei aber immer nur um einen kleinen Ausschnitt handeln, den der Sprachschüler kennenlernt.

Viele Extrema und extreme Vielfalt
Ein Land wie die USA, mit Ausdehnungen von 4.500 Kilometern von Westen nach Osten und 2.500 Kilometern von Norden nach Süden, bringt unterschiedlichste Landschaften und die verschiedensten Menschen hervor. Aufgrund der zahlreichen verschiedenen Völker, die in den USA zusammenleben, bezeichnet man das Land auch heute noch als Schmelztiegel. Dass die USA aber auch im negativen Sinne ein Land der Extreme sind, zeigt sich unter anderem an dem großen Kontrast zwischen Reich und Arm.

Die beinahe endlose Vielfalt der USA zeigt sich auch in der breit gefächerten Architektur – von riesigen Wolkenkratzern oder eleganten Südstaatenvillen zu Trailerparks und kleinen kaputten Baracken. Und vor allem natürlich auch durch die Natur und die vielfältigen Landschaften beeindrucken die USA auf der Sprachreise: kilometerlange Sandstrände, endlose Felder, Sumpf- und Wüstenlandschaften, riesige Gebirge und Seen.

Esskultur
McDonald’s und Burger King, Pizza Hut und Kentucky Fried Chicken: Ihre Vorliebe für Fast Food können die US-Amerikaner wohl kaum bestreiten. Doch die vielfältige Bevölkerung der USA sorgt auch für eine vielfältige Küche, die es auf der Sprachreise zu entdecken gilt. Eine Vielzahl internationaler Restaurants gibt es in den USA, besonders beliebt ist dabei die mexikanische Küche.

Die regionale Küche bietet ihre eigenen Spezialitäten – Neuengland beispielsweise besonders Fisch und Meeresfrüchte, die Südstaaten von Reis über Süßkartoffeln bis zum Maisbrot. Typisch für die USA ist unter anderem meist ein deftiges Frühstück mit Rührei oder Spiegelei, Bratkartoffel und Speck oder Würstchen, dazu Kaffee. Zum süßen amerikanischen Frühstück gehören Pfannkuchen oder Waffeln mit Ahornsirup.

Aktivitäten

Die USA auf einer Sprachreise zu entdecken und zu erleben, bedeutet eine ungeahnte Vielfalt: von der Natur mit einzigartigen Landschaften, Nationalparks und Co. über aufregende Städte bis hin natürlich zu den offenen Menschen.

Kein Zweifel: Eine Sprachreise in die USA bietet für Aktivitäten neben Sprachkurs und Sprachschule unzählige Möglichkeiten, von Sightseeing und Shopping über Sport und Ausflüge bis hin zu Kunst und Kultur. Sport wird dabei in den USA großgeschrieben, denn Sport ist für US-Amerikaner geradezu Kult. Endspiele in gefeierten Sportarten wie Baseball und Football sind Großereignisse im ganzen Land und auch der Fitnesswahn stammt schließlich aus den USA. Bei dieser Sportbegeisterung suchen sicher auch Sprachreise-Teilnehmer das eine oder andere Mal sportliche Betätigung.

Von Nationalpark bis Mega-Metropole
Die Natur der USA begeistert jeden Urlauber und Sprachreise-Teilnehmer. Einige der größten, ältesten und beeindruckendsten Nationalparks der Welt befinden sich in den USA: Dazu gehören unter anderem der Yellowstone-Nationalpark mit einem Teil der Rocky Mountains, der Death-Valley-Nationalpark und der Yosemite-Nationalpark. Die beeindruckende Natur der USA lässt sich auf einer Sprachreise auch ideal auf einem Roadtrip entdecken, beispielsweise über den Pacific Coast Highway (PCH, auch: California State Route 1 / CA 1).

Viele der Nationalparks liegen in Kalifornien. Der Bundesstaat Kalifornien an der Westküste der USA eignet sich aber ebenfalls, um den bekannten „American Way of Life“ kennenzulernen: Los Angeles mit Luxusstadtvierteln wie Hollywood und Beverly Hills erleben oder auch einen Blick in die Filmindustrie in den Universal Studios werfen. Weniger protzig ist San Francisco mit seinen verschiedenen Stadtvierteln und natürlich der Golden Gate Bridge. Je nach der Region der USA, in welche die Sprachreise geht, ist auch Las Vegas im Staat Nevada ein einmaliges Erlebnis.

Die USA: von „New York, New York“ bis in die Südstaaten
New York an der Ostküste der USA – die Stadt, die niemals schläft – sollte natürlich, wenn möglich, auch auf einer Sprachreise auf der To-Do-Liste nicht fehlen. Allgemein bietet die Ostküste der USA einen klaren Gegensatz zur Westküste: In Neuengland und Co. sind die europäischen Einflüsse deutlich spürbar. Während beispielsweise die Halbinsel Cape Cod Ruhe, kleine Ortschaften und lange Strände bietet, findet man in New York einmaliges Großstadtfeeling und zahlreiche weltbekannte Sehenswürdigkeiten sowie viel Kunst und Kultur.

Der Süden der USA wartet dagegen für eine Sprachreise unter anderem mit Florida auf: Miami mit seinem Ocean Drive und seinen Stränden oder die Florida Keys mit Key West, wo es Delfine und Krokodile zu sehen gibt. New Orleans im Bundesstaat Louisiana seinen Südstaatenflair – wie wäre es mit einer Fahrt auf dem Mississippi, weltweit einer der längsten Flüsse!? Die Freizeit auf der USA-Sprachreise wird sicher nie langweilig: jede Menge Events, Museen, kulturelle Veranstaltungen und Sehenswertes.

Nachtleben

Ausgehen, ja – aber wohin? Diese Frage stellt sich auf einer Sprachreise in die USA nur, wenn man im völligen Nirgendwo gelandet ist. Überall sonst bieten sich Sprachreise-Teilnehmern in den USA verschiedenste Ausgehmöglichkeiten.

Jede größere Stadt in den USA hat zum Ausgehen nach dem Feierabend in der Sprachschule zahlreiche Bars, Restaurants und Clubs zur Auswahl. Die Partymetropole Nummer Eins ist und bleibt dabei New York. Aber auch New Orleans, Miami oder Los Angeles haben viel zu bieten: Im März feiern die amerikanischen Studenten in Daytona Beach (Florida) und Palm Springs (Kalifornien) „Spring Break“, die Strände werden somit zur Dauerpartymeile.

Die Nacht ist der Tag
Regelmäßige Feste begehen die Amerikaner stets mit großen Paraden, Feuerwerk und Picknicks – ganz nach der Devise „je größer, desto besser“. Doch auch alltäglich finden Sprachreise-Teilnehmer verschiedenste Orte zur Abendunterhaltung. In kleineren Städten gibt es zwar meist nur ein Gastro-Viertel, aber auch gibt es eine gute Auswahl mit meist zahlreichen Lokalen. In Großstädten zählen auch Theater und verschiedenste Musikveranstaltungen zum beliebten Abendprogramm.

Für weitere Unterhaltung sorgen in größeren Städten Bars, Discos, Casinos und mehr – die Clubs haben dabei meist bis zum Morgen geöffnet. Regional gibt es bei den Unterhaltungsshows allerdings gravierende Unterschiede: Während Las Vegas beispielsweise bekanntermaßen unzählige Spielcasinos und auch mal mehr oder mal weniger freizügige Shows bietet, gelten in anderen Staaten der USA Verbote von Glückspiel oder Sex-Shows.

Klima

Je nachdem, in welche der sechs Klimazonen der USA es einen auf der Sprachreise verschlägt, können Wetter und Temperaturen sehr stark variieren. Dabei kommt es natürlich auch auf die Jahreszeit an, in der die USA-Sprachreise liegt.

Sechs Klimazonen machen die USA zu einem klimatisch äußerst vielfältigen Land: von arktischem Klima in Alaska bis zu subtropischen Verhältnissen in Florida und auf Hawaii. In den meisten Landesteilen der USA herrscht jedoch ein überwiegend kontinentales Klima. Wissenswert für eine USA-Sprachreise ist, dass das Klima im Westen grundsätzlich trockener ist als im Osten des Landes. Im Osten der USA kann es dagegen sehr viel regnen. Speziell an der Ostküste herrschen kalte Winter und geradezu unangenehm schwüle Sommer.

Besonders viele Stürme; besonder an der Ostküste
Wer eine der zentralen Landesregionen der USA als Ziel für seine Sprachreise wählt, den erwarten äußerst heiße Sommer und auch extrem kalte Winter. Gefürchtete Wetterphänomene der USA wie Tornados und Hurrikans treten vorwiegend im Spätsommer in Regionen an der Golf- und der Atlantikküste auf. Südkalifornien als Sprachreise-Ziel hält dagegen mediterranes Klima bereit, das für heiße Sommer und gemäßigt warme Winter mit Niederschlag sorgt. Der nördliche Pazifikraum der USA ist dagegen ganzjährig niederschlagsreich.

Durch das subtropische Klima auf Hawaii betragen die Temperaturen ganzjährig 22 bis 26 Grad Celsius, im Frühjahr und Herbst fallen an den Ostküsten Hawaiis kräftige Niederschläge. Die Sommer im ebenfalls subtropischen Bundesstaat Florida sind dagegen mit bis zu 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 Prozent heiß und schwül. Temperaturen von 18 bis 23 Grad Celsius wiederum sorgen für angenehm warme Winter in Florida. Die von Norden nach Süden verlaufenden Gebirge sorgen für die teilweise sehr großen Unterschiede im kontinentalen Klima der USA.