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Formalitäten

Mit Gelbfieberimpfung ab in den Sprachurlaub nach Bolivien – Land und Leute werden in Erinnerung bleiben.

Sprachreisende, die aus den EU-Ländern nach Bolivien einreisen wollen, benötigen einen aktuellen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Zusätzlich muss ein Rückflugticket vorhanden sein. Es ist ein maximaler Aufenthalt von 90 Tagen möglich. Die Einreisebedingungen in Bolivien ändern sich recht häufig. Es wird empfohlen, sich kurz vor Beginn der Reise bei der bolivianischen konsularischen Vertretung über die aktuellen Bestimmungen zu informieren.

Jeder Antragssteller, der ein Visum für Bolivien beantragen will, muss dies bei den Konsulaten oder der Konsularabteilung der Botschaft machen. Die Bearbeitungsdauer und die Kosten hängen vom jeweiligen Land und der Art des Visums ab. Aktuelle Informationen über die Kosten des Visums können bei den zuständigen Konsulaten erfragt werden. Die Sprachschule oder der Sprachreisenanbieter beraten gerne und werden Informationen sowie wichtige Adressen gerne weitergeben.

Minderjährige Sprachreisende und Minderjährige Sprachreisende, die mit nur einem Teil der Erziehungsberechtigten reisen, benötigen eine Vollmacht der Erziehungsberechtigten, beziehungsweise eine Vollmacht des zweiten, nicht an der Reise teilnehmenden Erziehungsberechtigten. Ohne diese Vollmacht, die ins spanische übersetzt sein sollte, kann es bei der Ausreise Probleme geben. Weitere Informationen und die genaue Form der Vollmacht, können bei der Kansularabteilung der Botschaft erfragt werden.

Katzen, Hunde und Vögel benötigen bei der Einreise ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland. Dieses muss bescheinigen, dass das jeweilige Tier Krankheitsfrei ist.

Unterkunft

In Bolivien sind Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte sehr günstig. In den Hauptreiseorten gibt es auch Luxushotels. Die Unterkünfte sind in diesen Gebieten, auch wenn sie günstig sind, meist komfortabel.

Als Sprachreisender in den ländlicheren Gebieten kann häufig nur auf einfache Unterkünfte zurückgegriffen werden. Diese können schon fast abenteuerlich sein, was die Vermieter aber durch Herzlichkeit, Freundlichkeit und sehr gutes Essen wieder wett machen.

Auf die Preise für die Übernachtungen kommen in der Regel noch Bedienung und Steuern. Das sind im Moment etwa 25-27 Prozent.

Camping
Camping ist in Bolivien nicht weit verbreitet und es gibt nur ein paar annehmbar ausgestattete Campingplätze. Jedoch kann bei allen Privatleuten gefragt werden, ob auf ihrem Grund gecampt werden darf. Die Einheimischen sind meistens bereit und erlauben die Übernachtung. Es sollte mit einer Aufmerksamkeit oder ein wenig Geld vergütet werden.

Gastfamilien
Für viele Sprachreisende ist das die beste und einfachste Lösung. Das Leben in einer Gastfamilie ermöglicht es, die gelernten Vokabeln gleich in der Realität anzuwenden und durch den häufigen Gebrauch der Sprache schnell Fortschritte zu erzielen. Wer ein wenig offen ist und am Leben der Familien teilnehmen will, kann Freunde für das ganze Leben finden.

Die Familien sind auch sehr auf das leibliche Wohl bedacht und verwöhnen mit leckerem Essen ihre Gäste. Die jeweilige Sprachschule wird bei den Planungen der Unterkunft gerne behilflich sein und die Formalitäten regeln.

Gesundheit

In Bolivien muss auf einige Dinge geachtet werden. Der Aufwand wird aber durch das faszinierende und abwechslungsreiche Land um ein vielfaches wieder zurück gezahlt.

In Bolivien muss wegen der Gefahr möglicher Infektionskrankheiten jegliches Wasser, das zu Nahrungszwecken, Eiswürfelherstellung und zum Zähneputzen dient, abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Generell wird empfohlen, Trinkwasser in abgepackter Form zu kaufen.

Hierbei ist darauf zu achten, dass die Verpackung noch verschlossen und originalverpackt ist. Unpasteurisierte Milch sollte nicht getrunken oder verwendet werden, wenn doch, dann nur abgekocht. Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und noch heiß verzehrt werden.

Produkte mit Mayonnaise und frischer Salat oder Gemüse sollten nicht verzehrt werden. Das Gemüse sollte nur gekocht und Früchte sollten nur geschält zu sich genommen werden. Vor dem Kauf und dem Verzehr in billigen Straßenrestaurants und Marktständen wird gewarnt.

In den Departmentos Beni, Chuquisaca, Cochabamba, El Alto, La Paz, Oruro, Potosi, Riberalta, Santa Cruz, Tarija und Tupiza besteht die Gefahr einer Cholera-Erkrankung. In diesen Gebieten sollte besonders auf die Hygiene und den Trinkwassergebrauch geachtet werden. Die Wirkung einer Schutzimpfung ist umstritten und es sollte vorher ärztlicher Kontakt aufgenommen werden. In seltenen Fällen lohnt sich eine Impfung.

Krankheiten
In Bolivien kommt Typhus vor. Bei Rucksackreisenden oder Sprachschülern, die intensiv Land und Leute kennen lernen wollen, wird eine Schutzimpfung empfohlen. Die Gelbfieberimpfung ist für die Einreise vorgeschrieben und ist dringend erforderlich. Die Malarie ist ein weiteres Problem, das in allen Regionen unter 2.500 Metern schutz bedarf. In den Departamentos Beni und Pando, Santa Cruz und Tarija sowie in den Provinzen Lacareja, Rurenabaque, Nord und Süd Yungas im La Paz-Gebiet, Cochabamba und Chuquisaca besteht Malariarisiko. Häufiger kommt die ungefährlicher Form, „Plasmodium vivax“ (Malaria tertiana) vor.

Die gefährlichere Form „Plasmodium falciparum“ (Malaria tropica) kommt in den Departamentos Pando und Beni, insbesondere in Guayaramerín, Riberalta und Puerto Rico vor. Für ausreichenden Schutz sorgt in der Regel lange Kleidung, ein Mosquitonetz und ein wirksames Insektenschutzmittel. Bei Gebieten, die unter 2.500 Metern liegen, wir eine Notfallmedikation im Gepäck empfohlen. Chagas-Erkrankungen, die durch Raubwanzen übertragen werden, kommen Landesweit vor.

Ein wirksamer Insektenschutz und ein Insektennetz, sowie eine saubere Unterkunft können schützen. Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung, Mückennetze und insektenabweisende Mittel. Das durch die Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt auch landesweit vor und als Schutz sollte ein wirksamer Insektenschutz benutzt werden.

Hepatitis A und B kommen Landesweit vor. Eine Hepatitis A Schutzimpfung wird generell empfohlen. Bei längerem Aufenthalt, sowie engerem Kontakt zu Bevölkerung, wird auch zu einer Schutzimpfung gegen Hepatitis B geraten.

Kinder und Jugendliche sollten Allgemein gegen diese beiden Arten von Hepatitis geimpft werden. In Gebieten in der südlichen Hälfte von La Paz (Provinzen: Franz Tamayo, Sud Yungas, Valle Grande) wurden Pest-Fälle gemeldet.

Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Tollwut kommt landesweit vor. Wer einen längeren Aufenthalt plant, Rucksackreisenden und Sprachreisenden in ländlichen Gebieten, sowie Kindern und Jugendlichen wird eine Schutzimpfung empfohlen. Bisswunden von Hunden, Katzen, Waldtieren und Fledermäusen sollten so schnell wie möglich ärztlich behandelt werden.

Gesundheitsvorsorge
In Bolivien ist die Gesundheitsversorgung sehr schwankend und wechselhaft. Die staatlichen Krankenhäuser sind nicht zu empfehlen. Es gibt jedoch einige private Kliniken, die annehmbar sind.

Jedoch haben diese dementsprechend hohe Preise. Bei Notfällen steht eine amerikanische Klinik in La Paz zur Verfügung. Es wird daher dringend empfohlen, als Sprachreisender eine Reisekrankenversicherung mir Rücktransport abzuschließen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Reisapotheke auch an die Temperaturen angepasst ist.

In Bolivien ist durch die Höhenlage die UV-Strahlung sehr hoch und intensiv. Das kann zu Hautschäden führen. Es ist dringend erforderlich lange Kleidung und einen sehr guten Sonnenschutz zu verwenden. Wer unter Herzkrankheiten leidet, oder einen schwachen Blutdruck hat, sollte seinem Körper genügend Ruhe und Zeit zur Akklimatisierung lassen und sich nicht überanstrengen.

Aktivitäten

Ob im tropischen Regenwald, beim Bergsteigen oder auf der „Isla del Sol“: Bei einem Sprachurlaub in Bolivien werden nicht nur wegen der neuen Sprache öfter die Worte weg bleiben.

Die Bolivianer sind ein bunt gemixtes Volk. Etwa 70 Prozent sind indigener Abstammung. Nur etwa 30 Prozent sind weiß und spanischer, sowie anderer europäischer Abstammung. Das größte Geschenk für Bolivien und die Bolivianer ist die vielseitige und faszinierende Landschaft. So können Sprachreisende an der „Cordillera Real“, am „Illampu“ oder im Gebiet von „Chacaltaya“ gut Bergwandern und Bergsteigen, mit dem Mountainbike die „Carretera de la muerte“ hinab nach Coroico fahren, auf einer abenteuerlichen Tour zwischen Uyuni und der chilenischen Grenze faszinierende Landschaften entdecken oder im Tiefland der Nationalparks im Osten von Bolivien Erkundungen im tropischen Regenwald machen.

Vor allem auch im Hochlandgebiet um den Titikaka-See, wo sich auch die Ausgrabungsstätte der Frühkultur „Tiwanaku“ befindet, gibt es viel zu sehen. Die Kultur der „Tiwanaku“ bestand noch vor der großen Inka-Kultur. Aus dieser frühen Zeit kann ein Sprachreisender mit dem „Sonnentor“, oder dem „el Fraile“, einer riesigen steinernen Möchsstatue, beeindruckende Segmente der „Tiwanaku“ betrachten. Als Reisender wird man zu einem Reisenden in eine andere Zeit.

La Paz und Sucre – immer einen Besuch wert
Die bolivianische Hauptstadt Sucre und La Paz, mit dem Regierungssitz, sind noch heute vom prachtvollen kolonialen Stil geprägt. La Paz ist die höchstgelegene Stadt, mit Regierungssitz, auf der Welt. Sie liegt auf einer Höhe von circa 3.200 bis 4.100 Metern über dem Meer. Unmittelbar in der Nähe, auf 4.100 Metern, liegt die Statd El Alto. El Alto ist mit knapp 950.000 Einwohnern mittlerweile größer als La Paz mit etwa 900.000 Einwohnern.

In El Alto befindet sich höchstgelegene internationale Flughafen der Welt. Bei einer Fahrt von El Alto nach La Paz bietet sich ein faszinierender Anblick der Ebene von La Paz. Ein unvergessliches Erlebnis. Sucre gilt als eine der schönsten Städte Südamerikas. Die Altstadt von Sucre, mit ihren weißen Gebäuden, gilt als eines der am besten erhaltenen Beispiele einer spanischen Kolonialstadt in Südamerika. Sucre verzaubert jeden Besucher sofort durch seine heitere Gelassenheit.

Dazu tragen besonders die allgegenwärtigen 13.000 Studenten aus ganz Bolivien und dem Ausland bei. Die Stadt ist touristisch nicht überlaufen und es ist leicht für Sprachreisende möglich, mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Von den indigenen Bewohnern wird sehr gutes Kunsthandwerk angeboten. Wenn nichts gekauft wird, so sollte doch wenigstens nach der Bedeutung und dem kulturellen Hintergrund des Kunstobjekts gefragt werden.

Es wird Sie überraschen, was alles erfahren werden kann.

Land & Leute

Das Land, das zwischen Peru, Chile, Argentinien, Paraguay und Brasilien liegt, bietet einiges an Natur und Menschen. Von dem höchsten internationalen Flughafen der Welt, bis zum tropischen Amazonasregenwald – Bolivien ist abwechslungsreich.

Bolivianer sind sehr höflich und freundlich. Sie benötigen meist etwas mehr Zeit, um sich mit fremden anzufreunden, wenn das Eis aber erst einmal gebrochen ist, hat man einen echten Freund gewonnen.

Als Sprachreisender, der das Land und die Leute wirklich kennen lernen will, sollte etwas mehr Zeit eingeplant und in Bolivien verbracht werden. Es werden neben Spanisch, noch offiziell alte, auf die Inka und andere Völker zurückgehende Sprachen gesprochen: „Aymara“, „Quetschua“ und „Guaraní“.

Das Land die Leute und die Sprache sind auf jeden Fall einen längeren Besuch wert. Die Bevölkerung Boliviens ist sehr jung – Das Durchschnittsalter liegt bei nur 21.8 Jahren. Im Vergleich dazu hat Deutschland ein Durchschnittsalter von 42,6 Jahren. Das ist darauf zurück zu führen, dass mehr Kinder geboren werden, etwa vier pro Frau und die Menschen zurzeit kaum älter als 65 werden.

Glaubensrichtungen
Vermutlich hängt es mit der Armut der Bevölkerung zusammen, dass die Bolivianer sehr gläubig sind. Sie finden im Glauben Kraft für das harte Leben auf dem Land. Über 90 Prozent gehören dem katholischen Glauben an. Es handelt sich hierbei nicht nur um ein Lippenbekenntnis, sondern ist ihnen sehr wichtig und spielt im täglichen Leben eine große Rolle. Als Sprachreisender sollte auf die Tatsache Rücksicht genommen werden. Es werden jedoch auch viele Mischformen mit „indianischen“ Einflüssen praktiziert.

Wie das Land, so die Küche
Die Küche ist wie das Land – Abwechslungsreich und etwas Besonderes. In den höher gelegenen Regionen essen die Bolivianer eher pikant. Häufig werden zum Essen noch scharfe Gewürze und Soßen gereicht. Diese haben das Urteil „scharf“ wirklich verdient – zu mutig sollte nicht davon genommen werden. Eine beliebte Spezialität ist „picante de pollo.“ Hähnchen mit Paprikagemüse und Reis. Ähnliche Gerichte mit Rind- Schaf- und Lamafleisch sind auch sehr beliebt. In den normalen, nicht gehobenen Restaurants essen auch die Einheimischen.

In diesen Restaurants sind die Kellner gerne zu einem Gespräch bereit und es kann mehr über die Landestypischen Gerichte erfahren werden. Meerschweinchen gibt es in Bolivien nicht nur in der Natur, sondern auch in der Küche. Sie werden nicht wegen ihrer Niedlichkeit geschätzt, sondern wegen ihres Geschmacks. Meerschweinchen-Braten ist in Bolivien nichts Besonderes.

Atemberaubende Landschaft
Bolivien wird von zwei größeren Ketten der Anden durchzogen, deren Höhe bis zu 6.500 Meter reicht. In der Mitte befindet sich das Hochplateau, das „Altiplano.“ Dieses bis weit in das Nachbarland Peru reichende und im Süden den Nordwesten von Argentinien einschließende Gebiet ist das eigentliche Kernland, in dem rund 80 Prozent aller Bolivianer leben, obwohl es nur etwa ein Drittel der Fläche Boliviens ausmacht. Fast inmitten des „Altiplano2 liegt der Titicaca-See.

Er ist der höchstgelegene, kommerziell beschiffbare See der Erde. Durch seine Mitte verläuft die Grenze zum Nachbarland Peru. An die Grenzen von Brasilien und Paraguay reicht das ostbolivianische Bergland, das mit tropischem Regenwald bewachsen ist und sich bis in die trockenen Savannen des „Gran Chaco“ und die tropischen Regenwaldgebiete Amazoniens erstreckt.

Nachtleben

Das Nachtleben in Bolivien ist nicht sehr ausgeprägt aber interessant. Westliche Musik und Tanzstile sind in den größeren Städten mit vielen Reisenden verbreitet. Auf dem Land sind es eher traditionelle Musik und ein traditioneller Tanzstil.

Wie fast alle jungen Menschen, gehen auch die Bolivianer sehr gerne zum tanzen. In fast jeder Kleinstadt gibt es Bars und Diskotheken. In Bolivien haben sich die Karaoke Bars weit verbreitet und sind zu einem Treffpunkt von Jung und Alt geworden. Traditionelle Folkloremusik wird in bestimmten Bars und Klubs auch häufig gespielt. In vielen Diskotheken, selbst in kleinen Städten und Dörfern, wird Musik aller Musikrichtungen gespielt. Hip Hop oder Industrial, Salsa, Merengue, Cumbia Cuarteto und Latin Hip Hop.

Überraschend ist, dass es in vielen dieser Diskotheken keinen Alkohol zu kaufen gibt, sondern Lutscher und Bonbons. Manchmal wird Alkohol direkt auf der Tanzfläche, meistens Bier, aus einer Kühltruhe verkauft. Noch überraschender kann es für den Sprachreisenden werden, wenn in ländlicheren Regionen getanzt wird. Getanzt wird generell in Reihen. Es wird sich gegenüber in Reihen aufgestellt und ein Partner aus der gegenüberliegenden Reihe ausgewählt. Wird kein Tanzpartner gefunden, wird kreisförmig um die tanzenden Reihen getanzt und versucht, einen neuen Tanzpartner zu finden.

Entgegen vieler anderer südamerikanischer Länder sind die Bolivianer in den ländlicheren Regionen eher konservativ und zu starkes flirten und „anbaggern“ wird nicht gerne gesehen. In den größeren Städten sind die Tanzstile und die Musik mit europäischen zu vergleichen. Es wird „normal“ getanzt und das Nachtleben ist dementsprechend gewohnt.

Klima

Das Klima ist so wechselhaft wie die faszinierende Landschaft. Das Wetter und die Bedingungen wechseln mit der Höhe über dem Meeresspiegel. Auf der Hochebene zum Beispiel, dem „Altiplano“, ist es eher kühl, in der tropischen Zone heiß.

Das Klima in Bolivien ist, bedingt durch die großen Höhenunterschiede, sehr wechselhaft. Auf dem „Altiplano“, der Hochebene, gibt es große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die Temperaturen liegen tagsüber oft bei 25 Grad Celsius und nachts um den Gefrierpunkt. Auf der Hochebene ist es allgemein eher kühl. Rund um den Titicaca See und den Poopó See auf der Hochebene, herrscht ein gemäßigtes Höhenklima. Die Schwankungen von der Tages- und Nachttemperatur sind nicht so stark und die Temperatur variiert im Verlaufe des Jahres kaum.

Die Llanos, die Ebenen Südostboliviens haben ein subtropisches Klima mit sehr heißen Sommern. Die Temperaturen steigen oft auf 35-40 Grad Celsius. Die Winter sind mit 20-30 Grad Cesius eher frühlingshaft und mild. Hier fällt meist nur im Sommer Regen, nur an den Berghängen der Yungas, der Übergangsregion zum Altiplano, regnet es auch im Winter häufiger.

Die tropische Amazonasebene bildet Nordbolivien. Wie in allen tropischen Amazonasgebieten fällt Regen häufig das ganze Jahr über. Zwischen Sommer und Winter kommt es kaum zu Temperaturschwankungen. Es ist täglich mit etwa 25-35 Grad Celsius zu rechnen.