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Wörterbuchkrieg: PONS bezeichnet sich als „Duden“

Wörterbuchkrieg: PONS bezeichnet sich als „Duden“

 

PONS (Ernst-Klett-AG) stellte vor etwa zwei Wochen ein eigenes Rechtschreibwörterbuch ins Internet. Nun fühlt sich DUDEN bedrängt, denn der DUDEN setzt bisher auf ein kostenpflichtiges Netzangebot.

Als „Paradigmenwechsel“ bezeichnete der Vorstand der Ernst-Klett-Ag diesen Schritt. „Tatsächlich ist es ein Angriff, und zwar gleich in zwei Richtungen: erstens wird sich der Beinahe-Monopolist Duden ganz schnell mit dem neuen Konkurrenten auseinandersetzen müssen, der zwar noch nie ein Deutsch-Lexikon herausgebracht hat, mit der Marke ‚Pons‘ bei Fremdsprachen aber einer der großen Anbieter in Europa ist. Und zweitens wird ein Raunen durch die Verlagsbranche gehen: schon wieder ein Dammbruch im Internet, schon wieder Gratis-Inhalte und zwar auf höchstem Niveau“, beschrieb es die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.)

An der Google-Werbung von PONS kann man erkennen, wie sehr sich PONS als Konkurrent zu DUDEN sieht: Das PONS-Rechtschreibwörterbuch wird darin als „Duden“ bezeichnet. Bei Google und auch auf großen Plakaten wirbt PONS mit folgendem Spruch: „kostenlos mit dem PONS Rechtschreibduden prüfen“.  


07.09.09

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