Sprachreisen nach Frankreich – Französisch lernen mit Jean-Luc
Französisch lernt man in der Schule. Schön, aber langweilig. Warum nicht in einem Bistro oder im Louvre lernen? Französisch ohne Franzosen ist nur halb so schön: Vor Ort verbessert jeder seine Sprachkenntnisse in Französisch und erlebt Savoir-vivre – mit einem Vin rouge.

Auf die französischen Bistros, Baguettes und den Rotwein waren wir Deutschen ja schon immer ein wenig neidisch. Warum da nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und Französisch während einer Sprachreise in Frankreich lernen? Oft vergessen wir, dass Frankreich neben Urlaubsland auch eine der größten Wirtschaftsmächte in Europa und damit einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands ist.

Neben den engen wirtschaftlichen und politischen Verbindungen, sind Deutschland und Frankreich auch kulturell und wissenschaftlich eng verzahnt. Für alle Berufsfelder ist also die Kenntnis der französischen Sprache, ebenso wie das Verständnis für geographische, geschichtliche und kulturelle Besonderheiten unseres Nachbarlandes von großem Vorteil.

Erst Frankreich, dann die Welt – Sprachreisen machen Spaß

Dazu kommt: Französisch ist eine Weltsprache. Weltweit gibt es heute etwas mehr als 200 Millionen französischsprachige Menschen. Gemeinsam mit dem Englischen ist Französisch die einzige Sprache der Welt, die auf allen Kontinenten als Muttersprache präsent ist.

Demjenigen, der Französisch beherrscht, erschließen sich nicht nur Bretagne, Côte d’Azur und Paris – Verständigung ist für ihn mit Französisch auf allen Kontinenten der Erde möglich. Außer in Frankreich ist Französisch in Kanada, der Schweiz, in Belgien, Haiti und in vielen Ländern West- und Zentralafrikas eine offizielle Sprache. Weit verbreitet ist Französisch außerdem in Nordafrika und in Indochina.

Geschichte der französischen Sprache

Französisch gehört zur romanischen Sprachengruppe, damit ist sie mit dem Italienischen, Spanischen, Portugiesischem und Rumänischen verwandt. Ihr Ursprung liegt wie bei allen romanischen Sprachen in der lateinischen Volkssprache: Das heutige Französisch entwickelte sich aus dem Vulgärlatein, das in der römischen Provinz Gallien gesprochen wurden.

Westgermanischer Einfluss

Einen starken Einfluss auf die Entstehung der französischen Sprache hatten außerdem die Franken, die im 5. Jahrhundert Gallien eroberten. Der westgermanische Stamm übernahm interessanterweise den Wortschatz der besiegten Bevölkerung.
Den Klang der Sprache und die Wortstellung prägten die Eroberer allerdings deutlich, so dass sich die gallo-romanische Sprache schnell von ihren lateinischen Wurzen wegentwickelte. Im 16. und 17. Jahrhundert entstand unter dem Einfluss von Literaten und Kulturschaffenden die französische Hochsprache und gelangte zu großem Einfluss als Sprache der Diplomatie, der Wissenschaft und generell als Sprache der Gebildeten.