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Es wird kyrillischer – Kyrillische Sprachen wollen das Netz erobern

Es wird kyrillischer – Kyrillische Sprachen wollen das Netz erobern

 

Im kommenden Jahr wird’s im Internet etwas russischer, arabischer und auch ein bisschen chinesischer. Ab 2010 wird bei kyrillischen Webadressen die Endung „.рф“ (.rf - Rossijskaja Federazija) zugelassen.

Nicht nur Russland freut sich über die neuesten Entwicklung im Internet: Ende Oktober gab die „Weltregierung des Internets“ (ICANN) grünes Licht für die Registrierung der ersten Internetadress-Endungen, aus nicht-lateinischen Schriftzeichen. Diese Endungen sind die sogenannten Top-Level Domains. Für Sprachschüler und Russland wird’s daher interessant, denn an der Webadressen-Endung soll man schon erkennen, welches Publikum mit dem Inhalt der Seite angesprochen wird. Während „.рф“ eher das lokale Publikum anspricht, ist „.ru“ globaler ausgerichtet.

Die russische Sprache möchte sich etablieren und auch Präsident Dmitrij Medwedew die Aufwertung der russischen Sprache zur Chefsache gemacht. Russland nimmt den Einfluss der englischen auf die russische Sprache sehr ernst und veranstaltet nun virtuelle Identitätspolitik gegen die Übermacht des englischen – sowohl offline als auch online. Daher sind Sprachreisen nach Russland nun noch beliebter. In den Sprachschulen wird intensiver gelernt und unterrichtet, um ein starkes Bewusstsein für die russische Sprache zu schaffen.


14.12.09

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