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Die Rechtschreibreform im verflixten 13. Jahr

Die Rechtschreibreform im verflixten 13. Jahr

 

Ist die Rechtschreibreform nach nun schon 13 langen Jahren gescheitert? Jedenfalls sind Schüler die Leidtragenden aller Diskussionen. Die Zeitung „Die Welt“ zog zum Thema Rechtschreibreform Bilanz.

Im 13. Jahr nach der Rechtschreibreform legen die Nachschlagewerke Duden und Wahrig parallel zwei neue deutsche Wörterbücher vor. Ungewollt bestätigen sie damit das Scheitern der Reform seit der größten Umstellung der deutschen Schriftsprache seit Konrad Duden. Statt einer gemeinsamen Orthographie – also Richtigschreibung – für die deutsche Schriftsprache, präsentieren Duden und Wahrig zwei verschiedene.

Das bereits bestehende Rechtschreibchaos wird dadurch fortgesetzt und fortgeschrieben – und der von der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Koordination eingesetzte Rat für deutsche Rechtschreibung schweigt. Die Hauptleittragenden dieser Verwirrung und Uneinigkeit sind die Schüler: Sie bekommen schlechte Noten und machen viele Fehler im Diktat, weil mittlerweile keine gemeinsame Orthographie existiert. „Nicht die Schüler sind zu dumm für die Neuregelung, sondern umgekehrt ist die Rechtschreibreform zu dumm für die Schüler“, so Chefredakteur Thomas Paulwitz von der Deutschen Sprachwelt.  


07.09.09

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