Wie läuft die Anreise ab: Hat Lima einen internationalen Flughafen?

Der Aeropuerto Internacional Jorge Chávez liegt etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum Limas entfernt direkt am pazifischen Ozean und fertigt im Jahr etwa 7,5 Millionen Passagiere ab. Der Flughafen von Lima, der 1960 eröffnet wurde, ist mit Abstand der größte in ganz Peru. Für Sprachreisende gibt zur Zeit nur die Möglichkeit mit Bussen, Taxis oder Mietwagen vom Stadtzentrum von Lima zu gelangen – doch Taxis sind sehr günstig und eine schnelle Alternative zu den verkehrenden Bussen. Wichtig ist bei den Taxis: Der Fahrpreis muss vor Fahrtbeginn verhandelt werden, denn es gibt keine Taxameter.

Wie gut sind die Infrastruktur und das Netz öffentlicher Verkehrsmittel?

Der öffentliche Nahverkehr in Lima findet hauptsächlich durch Busse, Sammeltaxis und Taxis statt. Die Taxis und Busse sind sehr günstig und bringen jeden während seiner Sprachreise zum gewünschten Ziel. Der Preis ist in vielen Fällen Verhandlungssache. Lima hat eine zehn Kilometer lange Stadt-Bahn-Strecke, auf der aber nur am Wochenende und zu besonderen Anlässen Züge verkehren. Ein Ausbau und häufigere Nutzung ist geplant. Auf den Straßen geht es weitgehend chaotisch zu: Feste Haltestellen gibt es kaum, sodass jeder, wenn er ein Handzeichen gibt, seine „eigene Bushaltestelle“ ist. Die vielen Verkehrsteilnehmer in Lima fahren häufig nach eigenem Ermessen und es kommt häufig zu Behinderungen – doch dieses Erlebnis gehört zu Lima wie der Pazifik und macht die attraktive Hauptstadt zu einem noch interessanteren Ziel für eine Sprachreise.

Was ist das ultimative Erlebnis in Lima?

Das ultimative Erlebnis in Lima ist ein Besuch des „Cirquito Magico del Agua.“ Der Wasserpark liegt im Reserve-Park und veranstaltet abendlich, sobald es dunkel wird, ein unglaublich schönes Spektakel: Viele lichter, Fontänen, Erlebnisbrunnen und imposante Shows verwandeln den Park in eine einzigartige Landschaft. Jeder sollte während seiner Sprachreise nach Lima dieses nächtliche Spektakel miterleben – einen Besuch wird garantiert niemand bereuen!

Sind die „pueblos jovenes“ (jungen Dörfer) offiziell von der Stadt gegründet?

Nein. Die meisten Flächen der pueblos jovenes sind einfach durch die Siedler und Errichter der behelfsmäßigen Gebäude besetzt worden. In diesen Vierteln lebt mittlerweile etwa die Hälfte der gesamten Stadtbevölkerung. Die Stadt Lima aktzeptiert nun mehr und mehr das besetzte Land und in einigen Gebieten werden strukturelle Infrastruktur-Verbesserungen durchgeführt. Das besetzte Land kann so zu Eigentum werden.