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Land & Leute

Indigene Mentalität zum Erleben

Peru ist eins der wenigen Länder Südamerikas, in dem die Mehrzahl der Einwohner indigener Abstammung ist. Die Geschichte Perus, die Kultur und zahlreiche Ruinen der Inka laden zum Entdecken ein. Sprachreisenden wird eine große Vielfalt geboten.

Sprachreise Peru Land und Leute

Als Sprachreisender in Peru sollte viel Interesse für das Land und viel Zeit mitgebracht werden, denn die „La Hora Peruana“, die peruanische Zeit, hat ihren eigenen Takt. Es kann schnell passieren, dass die Peruaner eine Uhrzeit etwas dehnen, das soll heißen, dass sie etwas später kommen. Mit einem Lächeln im Gesicht werden sie dann vielleicht auf die La Hora Peruana verweisen. Die Bevölkerung ist zu etwa 82 Prozent katholisch und sehr streng in ihrem Glauben. Kritik oder anderes verletzendes Verhalten sollten Sprachreisende vermeiden.

Viele der Peruaner, die indigener Abstammung sind, haben noch alte Bräuche und Riten, die auch noch vollzogen werden. In den Großstädten, vor allem in Lima, sind die Peruaner eher westlich orientiert. In den Anden und den ländlichen Gebieten sind die Menschen noch Kulturbewusst und leben ihr eigenes Leben. Wer mit diesen Menschen ins Gespräch kommt und wirklich interessiert ist, kann eine Menge über die Kultur des Landes und die Faszination Perus erfahren.

Die Peruaner sind meist sehr höflich und fröhlich und freuen sich, wenn Fremde sich wirklich für sie und das Land, auf das sie sehr stolz sind, interessieren. Im Land gibt es jedoch auch Probleme mit Gewalt und Verbrechen. Das ist auf den großen Unterschied zwischen arm und reich zurückzuführen. Sprachreisende sollten wachsam und nicht unvorsichtig sein.

Essen in Peru

Die Peruaner essen besonders gerne gut gewürzt. Aji und Ajo, also Pfeffer und Knoblauch, werden intensiv gebraucht. In den Küstengebieten sollten die Meeresfrüchte, vor allem Krabben und Fisch, probiert werden. Nur die rohen Speisen sollten aus Sicherheitsgründen nicht verzehrt werden. In den Bergregionen gibt es leckeres und zartes Fleisch von Meerschweinchen und Alpacas. Im ganzen Land kann auch Rindfleisch und Geflügel gegessen werden. Spezialitäten des Landes sind zum Beispiel die stark gewürzte Suppe mit Rindfleisch und Nudeln, die Sopa Criolla, Anticuchos, der südamerikanische Kebap und Lomo Saltado, eine Köstlichkeit aus Rindfleischstücken, Zwiebeln und Paprikaschoten, die mit Reis und Bratkartoffeln angerichtet wird. Das Peruanische Essen ist sehr lecker und jedem Sprachreisenden, der etwas Neues erschmecken möchte, zu empfehlen.

Bedienungen erwarten in der Regel ein kleines Trinkgeld.

Das Land und seine Leute

In den Städten und den größeren touristischen Zielen sind die Einwohner mit Reisenden vertraut. Wer sich als Sprachreisender in das Inland und die weiter entfernteren Gebiete traut, wird die Landbevölkerung kennen lernen. Einfache, äußerst nette Bauern und Plantagenbesitzer. Für diese Leute sind ausländische Reisende noch etwas Besonderes.

Wer seine Spanischkenntnisse nutzt, wird schnell mit Ihnen ins Gespräch kommen und sich so in das Herz der Einwohner sprechen. Zur Begrüßung auf Kuba gibt man sich die Hand. Die Kubaner grüßen sich mit „Compañero.“ Als Sprachreisender sollten  „Señor“ oder „Señora“  bei der Begrüßung benutzt werden. Kubaner haben zwei Nachnamen.  Bei der Anrede benutzt man allerdings nur den ersten. Beim besuchen von Restaurants ist ein kleines Trinkgeld angemessen.

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