Klima
Peru – Das Klima ist vielseitig
Wer eine Sprachreise nach Peru plant, sollte berücksichtigen, dass es völlig verschiedene klimatische Bedingungen im gesamten Land gibt. Bei geplanten Reisen durch Peru, sollte an ausreichende, verschieden warme Garderobe gedacht werden.
Peru kann in drei Klimaregionen eingeteilt werden. Die erste Region, in der auch Lima liegt, ist die Costa, die Küste. Die zweite Region ist die Sierra, die das Hochland und die Anden umfasst. Die dritte Region ist die Regenwaldregion Selva. Die Regenwaldregion nimmt etwa 65 Prozent der Staatsfläche ein und ist somit die weitaus größte Klimaregion Perus. Die Temperaturen schwanken durch die Äquatornähe im Winter und Sommer nicht sehr stark. Die Regenzeit im Regenwald und in den Anden ist etwa von November bis März.
Costa
Die Costa steht stark unter dem Einfluss des Humboldtstroms, der kaltes Wasser und wenig Regenfälle bringt. Die Küstenregion ist weitgehend eine Küstenwüste und nur die Teile, die durch Flüsse bewässert sind, bieten gute landwirtschaftliche Eigenschaften. Etwa in der Mitte des Landes, an der Küste, liegt Lima. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei circa 18,2 Grad Celsius und der Niederschlag liegt bei nur dreizehn Millimetern im Jahr. Im Winter, der von Juni bis September dauert, liegt die Stadt und die Region den Vormittag und häufig auch den Rest des Tages unter dichtem Nebel. Die Temperaturen fallen im Schnitt auf etwa 15 Grad Celsius. Im Sommer von Dezember bis März, ist Lima von anhaltendem Sonnenschein und angenehmen Klima geprägt. Die Temperaturen liegen in dieser Zeit durchschnittlich bei 22, 3 Grad Celsius. Weiter nördlich von Lima nimmt der Niederschlag wieder leicht zu. Im Winter liegen die Temperaturen bei etwa 12 Grad Celsius, im Sommer bei 35 Grad Celsius.
Sierra
Die Sierra beginnt hinter der schmalen Küstenregion. Diese Region besteht aus mehreren Bergzügen der Anden und aus Tälern, die zwischen den Bergketten liegen. Die Anden erreichen, mit dem Huascarán, eine Höhe von 6.768 Metern. Im Norden reichen die Anden nicht über die Schneegrenze und sind dicht bewachsen. Im zentralen Gebiet sind die Anden eher steil, teilweise mit breiten Tälern und mit hohen Bergen, die von Schnee, ewigem Eis und Gletschern bedeckt sind. Im mittleren Süden werden die Anden mit 3.000 bis 4.000 Metern eher „hügelig“ und es gibt nur noch einzelne Berge über 5.000 Meter, die schneebedeckt sind. Auf 3.300 Metern liegt die jährliche Durchschnittstemperatur bei etwa 11 Grad Celsius. Von Oktober bis April sind in machen Regionen heftige Regenfälle zu erwarten.
Selva
Die Regenwaldregion beginnt östlich der Sierra. Der Übergang kann als fließend beschrieben werden, da es tropischen Bergwald gibt, der direkt in den tropischen Regenwald über geht, in dem milderes Klima herrscht. Die Temperaturen erreichen im Jahr im Schnitt etwa 26 Grad Celsius, bei hoher Luftfeuchtigkeit. Der Niederschlag in diesen Regionen kann bis zu 3.000 Millimeter pro Jahr betragen. Im Selva entspringen einige Quellflüsse des Amazonas. Der Regenwald ist fast undurchdringlich und fast nur mit dem Boot zu bereisen oder zu durchqueren.
