Geschichte & Kultur
Kubas Geschichte weist mehr als nur die Revolution auf
Der erste Gedanke an Kuba und Havanna wird sicherlich mit der Revolution und Zigarren in Verbindung gebracht – doch Havanna hat einiges mehr zu bieten als die Revolution und die berühmten Zigarren – Havanna ist eine Hauptstadt mit bewegter und faszinierender Geschichte.
Die Insel Kuba wurde schon früh von den Spaniern entdeckt, Christoph Kolumbus nannte die Insel sogar die schönste, die je ein menschliches Auge erblicken könne. Der Ursprung von Havanna liegt eigentlich nur in der Nähe der heutigen Stadt, denn ab 1515 versuchten die Spanier, letztendlich vergebens, auf dem sumpfigen Gebiet eine Siedlung zu befestigen. 1519 wurde Havanna dann am jetzigen Standpunkt gegründet und ausgebaut. Optimal an einem natürlichen Hafen gelegen, wurde Havanna schnell zu einem beliebten Handelspunkt für das spanische Reich. Havanna stieg zum „Tor zur neuen Welt“ auf. Die Spanier ließen viele ihrer Schiffe in Havanna be- und entladen. Havanna wuchs und legte an wirtschaftlicher zu, sodass sie 1607 offiziell zur Hauptstadt Kubas ernannt wurde.
Havanna zur am besten befestigten Stadt in Amerika und der Karibik
Nach einigen kurzen Übernahmen durch andere Länder im 18. Jahrhundert, unter anderem durch England, wurde Havanna zur am besten befestigten Stadt in der amerikanischen und karibischen Region. Die Befestigung schützte Havanna bis ins 19. Jahrhundert vor Angriffen und Plünderungen. Bis dahin spielte sich das Stadtleben auch nur innerhalb dieser mächtigen Mauern. Die historische Altstadt wurde seit dem 16. Jahrhundert durch keinen Krieg oder Angriff stark zerstört, sodass Havanna die besterhaltenste spanische Kolonialsiedlung in Amerika und der Karibik ist. Die Mauern wurden eingerissen, um Platz für neue Bauten zu schaffen.
Während der Zeit der Prohibition in den USA wurde Havanna eine Hochburg für den Jetset und viele amüsierfreudige Amerikaner, sowie für viele kriminelle Vereinigungen. Havanna profitierte insgesamt sehr stark vom Amüsiertourismus. Kuba blieb auch nach der Prohibition, bis 1959 die Revolutionsbewegung unter Fidel Castro siegte, ein sehr beliebtes Ziel für wohlhabende Amerikaner. Das sozialistische Kuba verlor durch das Handelsembargo der USA an Wirtschaftskraft, baut diese jedoch durch den internationalen Tourismus allmählich wieder aus.
Kulturell unglaublich vielfältig: Havanna
Auf einer Sprachreise nach Havanna wird man eine ganz neue und beeindruckende Kultur kennen lernen. Die Altstadt von Havanna wurde 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und schon teilweise, durch Gelder der UNESCO, wieder instandgesetzt – ein nötiger Prozess, denn viele der schönen barocken und klassizistischen Gebäude verfallen mangels Geldes langsam aber sicher. Ein Spaziergang durch die engen Gassen an den schönen Häusern vorbei, ist ein Erlebnis, das man von seiner Sprachreise nach Havanna bestimmt nicht vergessen wird.
Das Embargo der USA sorgte überall für einen Verlust der Kaufkraft, sodass viele Autos aus den 50ern das Straßenbild Havannas prägen. Durch das Fehlen von Reklame, die älteren Gebäude und die vielen alten Autos, kann man sich während der Sprachreise nach Havanna in der Zeit zurück versetzt fühlen. Das wichtigste während einer Sprachreise ist natürlich die neue Sprache und es gibt wohl kaum eine bessere Stadt, um diese Sprache dann auch zu sprechen – denn Havannas Bewohner sind offen, fröhlich und legen gerne eine kurze Pause für ein nettes Gespräch ein – nicht auf englisch, sondern auf spanisch. Spanisch wird jedem bei der Sprachreise nach Havanna Türen und Herzen öffnen. Die Kubaner lieben Musik und Tanz, wobei nicht wirklich jeder Kubaner gut tanzen kann, verbringen viel Zeit auf der Straße und versprühen einen ganz eigenen Charme, der freundlich, beruhigend und spannend wirkt – ganz anders als in vielen europäischen Metropolen.
Das Nachtleben in Havanna kann aufregend und spannend sein
In Havanna gibt es auch nachts eine Menge zu erleben. In den kleineren Bars, in denen hauptsächlich Einheimische sind, können die Kubaner wirklich kennen gelernt werden. Wer solche Bars besucht, sollte aber damit rechnen, auch zum Tanzen aufgefordert zu werden. Bei schnellen und aufregenden Rhythmen kann die Stimmung schnell heiß werden – doch an dieser Stelle soll gesagt werden, dass es sich nur um tanzen und feiern handelt. Die großen Shows in Kuba sind interessant und beeindruckend, doch werden sie speziell für Touristen gemacht. Das wirkliche Havanna und die Menschen kann man nur da erleben, wo auch sie ihre Zeit verbringen. Während der Sprachreise nach Havanna kann sich eine ganz neue Perspektive ergeben und die Sprachreise unvergesslich werden.
