Aktivitäten
Wassersport und Oldtimer – In Kuba hat alles ein gewisses Flair
Egal ob man als Sprachreisender Benzin oder Wasser im Blut hat – Auf Kuba ist neben der Sprache noch einiges geboten. Wer in schicken Oldtimern die Insel erkunden will, kommt genauso wie der Tuchverrückte auf seine Kosten – Und alles mit karibischem Flair.
Kuba bietet Wassersportlern ein fast unendlich großes Angebot an Möglichkeiten. Wer als Sprachreisender auch in die Unterwasserwelt reisen möchte, hat mit Kubas Unterwasserwelt einen der interessantesten Tauchgründe der Welt vor sich. So befinden sich zum Beispiel in „Jardines del Rey“ Höhlen, Grotten, Canyons, Wracks, große Fischschwärme und sogar Walhaie.
Nach so einer Sprachreise kann Bekannten, auf Spanisch, von diesen einzigartigen Erlebnissen erzählt werden. Tauchschulen gibt es in allen Orten: Die Tauchlehrer sind allgemein sehr gut und erfahren. Sie können die Faszination für die Unterwasserwelt gut vermitteln und lassen Sprachreisende gerne an ihrem Wissen und der Begeisterung teilhaben.
Es gibt noch eine Menge mehr Wasseraktivitäten. Es werden Angel- und Bootsausflüge, Schnorcheltouren, Windsurfing und Segeltouren angeboten. Das immer warme Meer lädt zu jeglicher Beschäftigung ein und kann den Mittelpunkt einer Sprachreise bilden.
Tropicana – das Feuer und Temperament Kubas
In Havanna sollte unbedingt die weltbekannte Tropicana Show besucht werden. Das Tropicana ist ein Kabarett und Nachtclub in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Es wurde 1939 im Vorort Marianao eröffnet. Beworben als das „Paradies unter den Sternen“ wurde das Tropicana bekannt für seine Tänzerinnen, Conga-Musik und farbenfrohe, temperamentvolle Shows. Im Unterschied zu europäischen Kabaretts liegt der Schwerpunkt der Show auf Tänzen mit einer Vielzahl von Beteiligten. Das Tropicana gibt einen guten Eindruck über Leidenschaft und das Temperament der Bevölkerung Kubas. Ein Besuch ist uneingeschränkt zu empfehelen.
Mit dem Oldtimer durch Havanna
Nirgendwo sonst lassen sich die 50er Jahre so stilvoll und nostalgisch nachempfinden wie in Havanna. Wer sich eine Tour mit einem Oldtimer entlang der Uferstraße „Malecon“, durch die feudalen Residenz-Viertel von „Miramar“ oder des anrüchigen früheren Vergnügungsviertels von „Vedado“ gönnt, kann den besonderen Charme Havannas genießen. Bei den ganztägigen Touren werden Stops an interessanten Plätzen angeboten.
Der Fahrer versorgt die Insassen mit wichtigen geschichtlichen Informationen und Geschichten. Wer die gesamte Insel mit dem Auto erkunden möchte, kann auch Autos mieten. Die meisten Straßen sind gut ausgebaut und bei vielen Stops besteht für Sprachreisende die Chance, Einheimische kennen zu lernen und die Sprache anzuwenden. Mit dem Auto kann die ganze abwechslungsreiche Insel erforscht und genossen werden. „Pinar del Río“ ist wohl unbestritten die schönste Provinz Kubas.
In der äußerst vielfältigen Landschaft sind runde, von üppiger Vegetation bewachsene Berge aus Kalkstein, die „mogotes“ eine der größten Attraktionen und immer einen Ausflug wert. Auch die Höhlen in der Region, wo die „Cueva de las Indio“ als erstes zu nennen ist, sind immer einen Besuch wert. In der Gegend gibt es auch einige Zigarrenfabriken, die besichtigt und besucht werden können. Die Tabakplantagen bei „Vuelta Abajo“, eine kurze Fahrt südwestlich von „Pinar del Río“ entfernt, sind von Dezember bis April für Besucher zugänglich.
Piraten und andere Geheimnisse
Die“ Isla de la Juventud“, die Insel der Jugend, ist die größte der 350 Inseln des „Canarreos Archipels“ und war früher als die „Papageieninsel“ bekannt. Auf der Insel hielten sich in der Vergangenheit des Öfteren gefürchtete Piraten auf und es sollen noch ein Paar Schätze auf der Insel versteckt sein. Francis Drake, John Hawkins, Thomas Bakersville und Henry Morgan hatten hier ihre Verstecke. Die Insel diente zwischenzeitlich als Gefängnis, so wurde zum Beispiel auch Fidel Castro dort gefangen gehalten. Als Sprachreisender ist es so möglich, die Faszination um die Piraten der Karibik mitzuerleben.
