Gesund durch Kolumbien

Wer eine Sprachreise nach Kolumbien plant, sollte einige Sicherheitshinweise beachten um gesund zu bleiben. Die medizinische Versorgung im Land ist in der Regel gut. Ein wirksamer Insektenschutz, sowie ein Insektennetz gehören in jedes Reisegepäck.

Sprachreise Kolumbien Gesundheit Impfung

In Kolumbien sollte besonders auf eine hohe Hygiene bei Speisen und Getränken geachtet werden, um mögliche Infektionskrankheiten wie Hepatitis A, Typhus, Amöbenruhr, Lambliasis, Bakterienruhr und Wurmerkrankungen zu vermeiden. Wasser, das zum trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelherstellung benutzt werden soll, sollte generell abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Es empfiehlt sich abgepacktes Wasser zu kaufen, wobei darauf geachtet werden muss, dass das Wasser noch originalverpackt, die Verpackung unbeschädigt und noch nicht angebrochen ist. Milch und Milchprodukte, die nicht abgekocht oder hoch erhitzt wurden, sollten nicht verzehrt werden. Vom Genuss von Schweinefleisch wird, genau wie vom Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise, abgeraten. Andere Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß gegessen werden. Bei Obst ist es ratsam, dieses nicht ungeschält zu sich zu nehmen und Gemüse sollte nur gekocht verspeist werden.

Wer als Sprachreisender mit dem Flugzeug in Bogotá landet, sollte ein paar Tage zur Akklimatisierung einplanen, in denen körperliche Anstrengung vermeiden werden sollte.  Das gilt vor allem für Kreislaufkranke Reisende. Es können Schwindelgefühl und Schwächeanfälle auftreten.

Übertragungskrankheiten in Kolumbien

Sprachreisenden wird geraten, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Die WHO verlangt von allen Reisenden innerhalb von sechs Tagen eine Impfbescheinigung, falls diese sich in Gefährdungsgebieten, die von der WHO ausgewiesen wurden, aufgehalten haben. Die Schutzimpfung wird für alle ab dem vollendeten ersten Lebensjahr empfohlen. Über die aktuellen Gefährdungsgebiete sollte sich bei der WHO, dem Konsulat oder der Sprachschule informiert werden.

Cholera kann vorkommen. Es sollte auf ausreichende Hygiene geachtet werden. Die Schutzimpfung ist umstritten. Vor der Reise sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Malaria ist ganzjährig in den meisten Gebieten unter 800 Höhenmetern eine Gefahr. Die gefährlichere Form, plasmodium falciparum, ist mit 54 Prozent vorherrschend. Die Erreger sollen Chloroquin- und Sulfadoxin-pyremethamin-resistent sein. Es wird dringend empfohlen sich vorher präzise über die Risiken zu informieren und ärztlichen Rat einzuholen.

Wie in vielen Ländern kommen in Kolumbien Hepatitis A und B vor. Für Hepatitis A wird generell eine Impfung empfohlen. Gegen Hepatitis B sollten sich Rucksackreisende, Kinder und Jugendliche und Sprachreisende, die einen engen Kontakt zu Bevölkerung anstreben impfen lassen.

In Kolumbien kommt die Tollwut vor. Wer von Hunden, Katzen, Waldtieren und Fledermäusen gebissen wurde, sollte die Bisswunde schnellstmöglich ärztlich untersuchen lassen. Sprachreisenden, die viel in der Natur unterwegs sein wollen, sowie Kindern und Jugendlichen wird eine Schutzimpfung empfohlen.

Übertragungskrankheiten durch Insekten

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung, Mückennetze und insektenabweisende Mittel. Das durch die Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt auch landesweit vor und als Schutz sollte ein wirksamer Insektenschutz benutzt werden. Durch die große Gefahr der Malaria sollte in gefährdeten Gebieten immer lange Kleidung getragen werden.

Gesundheitsvorsorge

Die Gesundheitsversorgung in Kolumbien ist gut.

Zum Abschluss einer reisekranken- und einer Reiserückholversicherung wird dringend geraten.

News und Aktuelles

Weitere News im Archiv »

Suche nach Sprache

Schnellzugriff

» Zur detaillierten Suche

Suche nach Land

Schnellzugriff

» Zur detaillierten Suche