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Geschichte & Kultur

Eine Sprachreise nach Quito – eintauchen in die über 3.500 Jahre alte Geschichte

Bei einer Sprachreise nach Quito wird vor allem die wunderschöne Altstadt im kolonialen Stil des 16. Jahrhunderts auffallen und beeindrucken – doch die Ebene von Quito war nachweislich schon seit 1.500 vor Christus besiedelt.

Sprachreise Quito Geschichte und Kultur

Laut einer überlieferten Legende wurde Quito vom Häuptling Quitumbe, der als einziger mit seiner Frau eine Sintflut überlebte, gegründet. Quitumbe folgte danach einer Feder, die durch die Luft schwebte und auf dem Plateau vom jetzigen Quito niederging. Hier entstand danach die erste Siedlung. Die ältesten archäologischen Funde der Quito-Hochebene gehen auf etwa 1.500 vor Christus zurück und sind Überreste und Reliquien der Cotocollao-Kultur.  Die sesshafte Cotocollao-Kultur hatte mehrere Siedlungen in der Ebene und trieb mit ihren landwirtschaftlichen Erzeugnissen fleißigen Handel. Mitte des 15. Jahrhunderts begannen die Inka die Hochebene von Quito zu erobern. Sie ließen den Handelspunkt Quito bestehen und machten es zusätzlich zu einem religiösen Zentrum, was der heutigen Innenstadt von Quito eine noch größere Wichtigkeit verlieh.

Die spanische Eroberung von Quito

Im Zusammenhang mit der Conquista eroberten die Spanier 1534 in erbitterten Kämpfen Quito. Sebastián de Belalcázar gründete am sechsten Dezember 1534 auf den zerstörten Überresten die Stadt San Francisco de Quito. Quito blieb auch nach der Eroberung durch die Spanier das regionale Zentrum und erlangte schnell größeren Einfluss. Die indigene Bevölkerung Quitos wurde in Siedlungen zusammengefasst und mit der Missionierung begonnen. Die vielen verschiedenen Orden, die in Quito ihre Kirchen und religiösen Gebäude errichteten, prägten die noch heute bestehende Innenstadt Quitos. Es entstanden viele eindrucksvolle Bauten, die noch heute bewundert werden können. Es kam in Quito immer wieder zu Aufständen und kleinen Revolutionen, die jedoch erst 1822 zur offiziellen Unabhängigkeit führten.

Das moderne Quito

Quito durchlebte in der modernen Entwicklung viele Wendungen und Veränderungen. So wurden während der „Märzrevolution“ 1845, die „nationale Krise“ 1859-1860 und die „liberale Revolution“ 1895 neue Machtverhältnisse und Regierungen geschaffen. Quito kam auch in den folgenden Jahren nicht zur Ruhe und so wurden durch Großdemonstrationen und Militäraktionen weitre Präsidenten und ihre Regierungen gestürzt. Präsident Velasco wurde fünf Mal Präsident und ganze vier Mal vom Militär gestürzt. Auch in der Neuzeit werden einige Präsidenten durch den Volkswillen ihrer Ämter entbunden, so zuletzt 2005 Lucio Gutiérrez.

Kulturelle Vielfalt in Quito erleben

Nicht nur die über 3.500 Jahre alte Geschichte der Besiedlung der Quito-Ebene machen Quito zu einem interessanten Ziel für eine Sprachreise, sondern auch das vielfältige kulturelle Angebot. Neben zahlreichen guten Museen, wie dem Colonial Art Musem, dem Ecuadorian Natural Sciences Museum, dem Ecuadorian Culture House Museum und dem Museo de la Cuidad, das auf imposante Art und Weise das Leben in Quito seit der ersten Besiedlung zeigt, bietet Quito für den Aufenthalt während der Sprachreise noch eine weitreichende Theaterscene, einige Festivals und im März eine ganze Kulturwoche. Wer sich für eine Sprachreise nach Quito entscheidet, bekommt geschichtlich und kulturell fantstisches Geboten, das mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.

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