Sprachreise nach Chile - Einige Dinge sollten beachtet werden

Bei einer Sprachreise nach Chile müssen einige Dinge beachtet werden. Bei einem Aufenthalt außerhalb Santiagos de Chile und anderer größerer Städte, sollte eine ausreichende Reiseapotheke, die den Temperaturen angepasst ist, mitgeführt werden.

Sprachreise Chile Gesundheit Impfung

In Chile gibt  es, wie in vielen südlichen Ländern, Probleme mit der Sauberkeit des Trinkwassers. Wasser, das zum trinken, zum Zähneputzen, oder zur Eiswürfelzubereitung benutzt werden soll, sollte entweder vorher abgekocht oder anders sterilisiert werden. Es wird dazu geraten, Trinkwasser abgepackt zu kaufen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Verpackung noch ungeöffnet und originalverpackt ist. Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß gegessen werden.

Der Genuss von  unzureichend gegartem Schweinefleisch, sowie rohen Salaten und Mayonneise, sollte Aufgrund von Trichinose-Gefahr vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Genuss von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und Marktständen und rohen Meeresfrüchten wird gewarnt.

Übertragungskrankheiten in Chile

Nur auf den Osterinseln besteht die Gefahr von Gelbfieber. Hier muss eine Schutzimpfung vorhanden sein. Typhus kommt vor und es wird bei Rucksackreisen und längeren Aufenthalten zu einer Schutzimpfung geraten.

Hepatitis A und B kommen, wie auch in vielen anderen Ländern, vor und es wird zu einer Schutzimpfung gegen Hepatitis A geraten. Ein Schutzimpfung für Hepatitis B wird bei einem längeren Aufenthalt, engem Kontakt zur Bevölkerung und generell allen Kindern und Jugendlichen empfohlen. HIV / Aids ist in Chile weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die die Gefahren bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr, unsauberen Kanülen und Bluttransfusionen eingehen.

Es kommt immer mal wieder zu epidemischen Ausbrüchen der Meningokokken-Meningitis. Diese kommen häufig in Slums und den Großstädten vor. Es wird zu einer Schutzimpfung geraten und es sollten große Menschenansammlungen gemieden werden. Auch die Tollwut kommt landesweit, zum Beispiel mit Hunden, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse als Überträger, vor. Rucksackreisenden, Kindern und Jugendlichen, sowie bei Langzeitaufenthalten wird zu einer Impfung geraten. Bisswunden sollten schnellstmöglich ärztlich behandelt werden.

Von Insekten übertragene Krankheiten

Raubwanzen, die in den Slums, vorallem aber im Norden und den zentralen Regionen vorkommen, übertragen die Chagas-Erkrankung. Sprachreisende die in ländlichen Regionen, im Zelt und schlechteren Hotels übernachten, wird geraten, ein Insektennetz für die Nacht zu installieren.

Gesundheitsvorsorge während des Sprachurlaubs

In den größeren Städten ist die Gesundheitsversorgung in etwa mit der europäischen zu vergleichen. Außerhalb der größeren Städte kann das Angebot von Ärzten und guter Versorgung sehr schwanken. Die meisten Ärzte sprechen nur spanisch. Es empfiehlt sich, eine ausreichende Reiseapotheke mitzuführen, die gegen die verschiedenen klimatischen Bedingungen geschützt ist. Der Abschluss einer Reisekranken- und einer Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

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