Wie läuft die Anreise ab: Hat Rio de Janeiro einen internationalen Flughafen?
Rio hat zum einen den internationalen Antônio Carlos Jobim-Flughafen sowie den lokalen Santos Dumont-Flughafen für Inlandsflüge. Der internationale Flughafen stellt einen der wichtigsten Verkehrsflughäfen Südamerikas dar. Im Jahr 2007 wurden hier über zehn Millionen Passagiere befördert. Er hieß ursprünglich Galeão International Airport und erhielt 1999 den zusätzlichen Namen zu Ehren des brasilianischen Musikers Antônio Carlos Jobim. Um vom Flughafen ins Stadtzentrum zu gelangen, stehen neben Taxis auch Shuttle-Busse zu beliebten Hotels sowie reguläre Busse zur Verfügung. Letztere fahren zur Novo Rio Rodoviaria Bus-Station, die sich im Stadtzentrum Rios befindet.
Wie gut sind die Infrastruktur und das Netz öffentlicher Verkehrsmittel?
Die Metrô Rio betreibt zwei U-Bahn-Linien, die als das schnellste und sicherste Verkehrsmittel gelten. Ans Metro-Netz angeschlossen ist auch der Bahnhof Estação Dom Pedro II., der Rio per Fernzüge mit den anderen Teilen Brasiliens verbindet. Zudem gibt es ein sehr umfangreiches Netz an Stadtbussen – diese gelten jedoch in den Abendstunden als unsicher. Im Stadtteil Santa Teresa verkehrt eine historische Straßenbahn, mit der sich auch touristische Rundfahrten unternehmen lassen. Wer ein Taxi nehmen möchte, sollte darauf achten, dass es sich um ein offizielles Taxi (gelb mit blauem Streifen) handelt.
Was ist das ultimative Erlebnis in Rio de Janeiro?
Wer sich im Februar auf Sprachreise in der Stadt befindet, kann den berühmten Karneval in Rio miterleben! Dieses bunte und laute Tanz- und Kostümereignis beginnt am Freitag vor Aschermittwoch und leitet den Beginn der Fastenzeit ein. Organisiert wird die Karnevals-Parade von den Samba-Schulen der Stadt. Besonders die farbenfrohen, prunkvollen Kostüme und die heißen Samba-Moves beeindrucken sowohl die Einwohner als auch Touristen. Der Karneval in Rio ist eine der größten und bekanntesten Paraden der Welt.
Was bedeutet Rio de Janeiro?
Den Namen erhielt die Stadt von dem portugiesischen Seefahrer Gaspar de Lemos. Dieser kam am 1. Januar 1502 in der Guarabana-Bucht an und hielt diese fälschlicherweise für die Mündung eines großen Flusses. Daher nannte er diesen den „Fluss des Januars“, was auf Portugiesisch Rio de Janeiro heißt. Korrekt portugiesisch ausgesprochen klingt dies übrigens wie „Riu dschi Schaneiru“, wobei das „sch“ stimmhaft gesprochen wird.