Sprachreise nach Brasilien: Zwischen trockenem Buschland und Regenwaldgebiet

Brasilien hat drei Klimazonen und kann das ganze Jahr über gut bereist werden. Der Norden des Landes ist sehr tropisch, die Mitte subtropisch und im Süden sind die Temperaturen gemäßigter – mit spürbarem jahreszeitlichem Wechsel.

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Wer seine Sprachreise nach Brasilien macht und von der Nordhalbkugel kommt, darf nicht vergessen, dass hier die Jahreszeiten umgekehrt sind.

Allerdings sind sie generell in diesen Breitengraden bedeutend weniger ausgeprägt als in gemäßigteren Klimazonen. Regenzeit im brasilianischen Sommer ist hauptsächlich im Amazonasgebiet im Südosten, in Rio und in Minas Gerais. 

In der Hauptstadt Brasilia und im Mato Grosso dauert die Regenzeit von November bis März, im Nordosten von April bis Juni. Sprachreisende ins Amazonasgebiet sollten mit äquatorial feuchten Klimabedingungen rechnen sowie mit heftigen Regenfällen das ganze Jahr durch.

Die Durchschnittstemperatur liegt bei 24 bis 27°C.  Im Nordosten findet man im Landesinneren teilweise ein semiarides tropisches Klima, heiss mit geringen Regenfällen. Die meisten Niederschläge fallen in den drei Monaten März bis Mai, manchmal ist die Regenzeit kürzer oder fällt völlig aus. Die Durchschnittstemperatur beträgt hier 25°C.

Die östliche Atlantikküste und der Bundesstaat Sao Paolo hat ebenfalls ein heißes und tropisches Klima, aber mit geringeren Niederschlägen als im Norden. Die Temperaturen können durchaus zwischen 18 und 40 Grad schwanken, wobei die Küstengebietet etwas milder sind – im Sommer wird es nicht über 32 Grad.  

Angenehm ist es im brasilianischen Binnenland. Mit den relativ trocknen und kühlen Wintern von Juni bis August steigen die Temperaturen maximal auf 26 Grad, was für Sprachreisen im Winter sicherlich immer noch sehr angenehm ist.

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