Geschichte & Kultur
Buenos Aires – eine westliche Metropole in Südamerika
Doppelt hält besser – die wunderschöne, beeindruckende und westliche Stadt Buenos Aires musste zweimal gegründet werden, um bestehen zu können. Doch dann richtig – Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens und des Tangos. Buenos Aires ist eine Metropole zum verlieben.
Buenos Aires wurde erstmals am 2. Februar 1536 durch Pedro de Mendoza gegründet. Der damalige Name von Buenos Aires war zu der Zeit „Puerto de Nuestra Señora Santa María del Buen Ayre“ (Hafen unserer lieben Frau Maria des guten Windes). Die spanischen Eroberer zwangen die Eingeborenen ihnen Lebensmittel zu bringen und für sie zu arbeiten. Die Eingeborenen rebellierten immer wieder gegen diese Unterdrückung und schafften es schließlich 1541 die Eroberer wieder zu verdrängen. Die Spanier gaben ihre Siedlung auf. 1580 wurde Nuenos Aires ein zweites Mal gegründet – diesmal dauerhaft. Seit 1580 besteht Buenos Aires jede Probe und wurde schnell zu einer pulsierenden und erfolgreichen Stadt.
Buenos Aires wird Hauptstadt des Vizekönigreichs Rio de La Plata
Buenos Aires wächst durch den Handel. Doch die Ausfuhr von Waren nach Europa und in andere Länder muss, so wollen es die Spanier, über Lima in Peru erfolgen, um Zölle und zusätzliche Einnahmen erzielen zu können. Durch dieses spanische Hindernis am freien Handel wird das Schmuggeln interessant und ist bald weit verbreitet. Der damalige König Karl III. von Spanien muss durch den Druck des Schwarzhandels die Bestimmungen lockern und erlaubt Buenos Aires einen eigenen Handel.
Im Jahr 1776 wird Buenos Aires aus dem Vizekönigreich Peru ausgegliedert und zur Hauptstadt des Vizekönigreichs Rio de La Plata ernannt. In dieser Zeit leben viele Sklaven aus Afrika in Buenos Aires. Während der Koalitionskriege um 1806 wurde Buenos Aires von den Briten besetzt. Die Bewohner begehrten jedoch auf und zwangen die Briten zur Flucht. Dieser Erfolg weckte den Ruf nach Unabhängigkeit von allen Besatzern. 1810 schafften es bewaffnete Bürger den Vizekönig aus Buenos Aires zu vertreiben und die Macht über Buenos Aires zu erlangen. Am neunten Juli 1816 erklärt der Kongress von Tucumán formell die Unabhängigkeit der unabhängigen Provinzen des Rio de La Plata.
Buenos Aires wird Hauptstadt Argentiniens
Im Jahre 1880 wird Buenos Aires die Hauptstadt von Argentinien und baut den Vorsprung als bedeutendste Stadt Argentiniens weiter aus. 1913 wird die erste U-Bahn-Strecke eröffnet. Es ist die erste U-Bahn der gesamten südlichen Hemisphäre. Durch einige Diktatoren verliert Buenos Aires an Wirtschaftskraft und Bedeutung. Seit 1998 entwickelt sich die Stadt wieder schwunghaft weiter. Buenos Aires ist von einer westlichen Metropole kaum zu unterscheiden, ist groß, beeindruckend, hat wunderschöne, alte und bedeutsame Bauten und wird jeden während einer Sprachreise verzaubern.
Kulturell wertvoll – Buenos Aires hat nicht nur den Tango
In Buenos Aires ist er geboren – und nirgendwo sonst wird er so leidenschaftlich und ausdrucksvoll getanzt. Der Tango. Der Tango ist sicherlich eines der bedeutendsten kulturellen Überlieferungen aus Buenos Aires. Wie fast alle Tänze entstand auch der Tango durch die arme Bevölkerung, die ihrem Leiden, aber auch der Leidenschaft, Ausdruck verleihen wollten. Ein Ausdruck, der eine ganze Stadt prägen kann.
Wer eine Sprachreise nach Buenos Aires macht, wird viele Theater, Museen und Opern sehen können. Der berühmteste Vertreter ist sicherlich das Theatro Colón. Es wird zurzeit umgebaut und 2010 wiedereröffnet. In Buenos Aires gibt es mit 185 wohl die meisten Theatersäle einer Stadt. Viele verschiedene, große, kleine, hoch und wenig budgetierte Theatervorstellungen und Opern können besucht werden. Vor allem die kleinen Theater können einem während der Sprachreise mit interessanten Stücken beeindrucken – ein Besuch eines Theaters lohnt in jedem Fall.
