Health care – Gesundheitswesen in den USA

Für eine Sprachreise ins Ausland ist eine ausführliche Information um gesundheitliche Bestimmungen und mögliche Risiken im Zielland wichtig. Welche Impfungen und Schutzvorkehrungen sind für eine Sprachreise in die USA notwendig?

Sprachreise USA Gesundheit Impfung

Wer seine Sprachreise in die USA plant, sollte in jedem Fall über die regulären Impfungen gegen Tetanus und Diphterie verfügen. Geht die Sprachreise in Risikogebiete oder handelt es sich bei den Sprachreise-Teilnehmern um Risikogruppen, raten Experten zudem zu Impfungen gegen Hepatitis A und B. Auch bei längerem Sprachreise-Aufenthalt in den USA werden diese Impfungen empfohlen. Wichtig ist vor allem, sich rechtzeitig vor der Sprachreise über aktuelle Vorschriften, Risiken und eventuell geänderte Impfempfehlungen oder -vorschriften zu informieren. So besteht derzeit erhöhtes Risiko durch die Schweinegrippe (Influenza A/H1N1).

Regionale Gesundheitsrisiken in den USA: Tollwut und West-Nil-Fieber

Meist im Zeitraum von Juni bis August besteht in den nordöstlichen Küstenregionen der USA das Risiko von Vergiftungserscheinungen durch Rotalgen (durch Berührung oder den Verzehr von Meerestieren aus diesen Gebieten). Gefahren bergen in verschiedenen Gebieten der USA auch die Tollwut, die immer häufiger durch Fledermäuse übertragen wird, und das West-Nil-Fieber, das in den heißen Sommermonaten durch Mücken übertragen wird.

Während gegen Tollwut eine Impfung möglich ist (empfohlen für Risikogebiete und -gruppen), können Sprachreise-Teilnehmer gegen das West-Nil-Fieber lediglich durch sorgfältigen Mückenschutz vorsorgen. Vorkommen des West-Nil-Fiebers verzeichnen die USA vor allem im Mittleren Westen, in einigen der Südstaaten und einigen Ostküstenstaaten.

Vorkommen des West-Nil-Fiebers im Mittleren Westen: North und South Dakota, Nebraska, Minnesota, Iowa, Missouri, Wisconsin, Illinois, Michigan, Indiana und Ohio;

Vorkommen des West-Nil-Fiebers in den Südstaaten: Oklahoma, Texas, Arkansas, Louisiana, Kentucky, Tennessee, Mississippi, Alabama, Florida, Georgia, South Carolina und Virginia;

Vorkommen des West-Nil-Fiebers an der Ostküste: Massachusetts, Connecticut, New York, Pennsylvania, Maryland und im District of Columbia.

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