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Wirtschaftskorrespondent Teil 2

‘Il faut cultiver notre jardin’

Eine Sprache zu verstehen und zu sprechen, bedeutet weit mehr, als die Bedeutung ihrer Worte zu kennen. Eine Sprache setzt sich auch aus den nonverbalen und landestypischen Kontexten zusammen. Diese zu kennen, bedeutet meistens, in dem jeweiligen Land gelebt zu haben, zumindest für eine längere Zeit dort gewesen zu sein. Dieses Verständnis von Sprache und Kultur wird auch im beruflichen Alltag für Vorteile sorgen können. Wer sich etwas mit Frankreich beschäftigt hat, wird auch den Ausspruch aus Voltaires Candide erkannt haben.
Viele Sprachschulen bieten nun spezielle Kurse für Menschen an, die auf die Kompetenzen und Techniken der französischen Sprache täglich zurückgreifen müssen. Für den Kurs ‚Wirtschaftskorrespondent Französisch‘ werden in der Regel sehr gute Französischkenntnisse auf Abiturniveau vorausgesetzt.

Wirtschaftskorrespondent Französisch

Der Kurs baut auf den Grammatik- und Umgangssprachlichen Kenntnissen der Teilnehmenden auf, die aus dem Kreis der Sekretäre, Sachbearbeiter oder Techniker kommen können. Gezielt wird französisches Wirtschaftvokabular beispielsweise Zahlungsbedingungen, Verpackung, Versand oder Kalkulation trainiert. Ein Aufbau zusätzlichen Wissens und Könnens kann für jeden die Karriere- und Aufstiegschancen erhöhen.
Methodologisch setzen die Kurse auf eine breite Fächerung, die von der Bearbeitung von allgemeinen und wirtschaftssprachlichen Übungstexten bis hin zur Einübung von fertigen Sätzen reicht. Daneben werden das Führen von Telefonate und Verfassen von Geschäftsbriefen eingeübt. Vielfach vermitteln die Kurse noch ein Wissen wichtiger Abkürzungen aus Export, Wirtschaft und Recht und landeskundliches Wissen.

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