Formalitäten
Sprachreise ins Nachbarland Niederlande
Wer seine Sprachreise ins Königreich der Niederlande plant, muss innerhalb der EU keine außergewöhnlichen Vorkehrungen treffen. Weder Pass noch Visum sind notwendig, wenn die Sprachreise nicht länger als drei Monate dauert.
Eine Sprachreise in die Niederlande ist in der Regel ohne große Probleme möglich, wenn sie innerhalb der EU, also beispielsweise aus Deutschland, Österreich oder auch der Schweiz erfolgt. Die Niederlande zählen zu den Unterzeichnern des Schengener Abkommens, das seit 1985 angewendet wird.
Das Schengener Abkommen besagt, dass die jeweiligen Staaten auf Personenkontrollen an ihren Grenzen verzichten. Für Bürger eines EU-Landes oder der Schweiz, die eine Sprachreise in die Niederlande antreten, ist für die Einreise daher lediglich ein gültiger Personalausweis / eine gültige Identitätskarte notwendig. Allerdings wird unter anderem beispielsweise auf Flughäfen häufig der Reisepass verlangt.
Währung und Sprache(n) der Niederlande
Auch bezüglich der Währung sind keine Vorkehrungen notwendig: Der Euro ist, wie in 21 weiteren europäischen Staaten, auch die Landeswährung der Niederlande. Besonderheit der Niederlande ist allerdings, dass Ein- und Zwei-Cent-Münzen im Bargeldverkehr nicht mehr verwendet werden, da ein Gesetz das Ab- oder Aufrunden der Endbeträge auf fünf Cent vorsieht.
Gängige Kreditkarten sind Visa, MasterCard, American Express und Diners Club. Neben Niederländisch ist auch Friesisch Amtssprache der Niederlande. Friesisch wird jedoch nur in der nördlichen Provinz Friesland (Fryslân) gesprochen. Die weiteren am meisten verbreiteten Sprachen der Niederlande sind Englisch, Französisch und Deutsch.
Wichtig für die Sprachreise in die Niederlande ist, dass keineswegs jeder Niederländer Deutschkenntnisse besitzt oder gar Deutsch sprechen kann – auch wenn der Klang des Niederländischen dem Deutschen ähnlich ist.
