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Sehenswertes & Erleben

La Valletta – kleine Insel mit großer Geschichte

Benannt wurde die Hauptstadt Maltas  nach dem Großmeister Jean Parisot de la Vallette. Ihre Existenz verdankt sie jedoch ihrem Erzfeind – dem Großtürken Suleiman.

Sprachreise Malta. Sehenswertes u Erleben

Im Jahr 1530 kamen Ritter nach Malta. Diese ließen sich im Dorf Birgu nieder, welches von Fort St, Angelo geschützt war. Zwar gelang es den Rittern den Wachturm von St. Elmo zu erweitern, doch ihre Verteidigung war noch immer zu schwach. Die maltesische Stadt Valletta wurde vor der Belagerung entworfen. Der tatsächliche Plan für die Umsetzung konnte jedoch erst in die Tat umgesetzt werden, nachdem die Ritter für den Sieg über den Großtürken Suleiman von einem dankbaren Christenrum reichhaltig belohnt wurden.

Für die Errichtung der Stadt gaben Papst Pius V und der König Philip von Spanien ihre finanzielle Unterstützung. Zusätzlich wurde der italienische Ingenieur Francesco Laparelli verpflichtet. Die Stadtfestung von Valletta wuchs auf dem Feld der Halbinsel Mount Sceberras, die steil über den zwei Häfen Marsamxett und Grand Harbour aufragt. Der Bau der beeindruckenden Bastionen, Befestigungsanlagen und der Kathedrale wurde 1566 begonnen und in der kurzen Zeit von nur 15 Jahren abgeschlossen.  

Den anderen voraus – Valletta und ihre Stadtplanung

Der Ingenieur Laparelli wurde mit der Aufgabe beauftragt, die ideale Stadt zu erbauen. Zwar erscheint Valletta äußerlich nicht als moderne Stadt, doch sie ist eine der ersten Beispiele einer Stadtplanung mit gerasterter Straßenführung.

Alle Schichten der Gesellschaft wurden abgedeckt und für den Unterhalt wurde gesorgt. Von Rittern und Dienstboten bis hin zu den Geschäftsleuten. Außerdem sahen Laparellis Pläne sogar Trinkwasser- und eine Abwasserversorgung vor – zu der damaligen Zeit wahren diese Ideen sehr fortschrittlich.

Die maltesische Hauptstadt wurde auf dem felsigen Mount Sceberras erbaut - nicht unbedingt ein idealer Standort, denn vor Baubeginn mussten beachtliche Nivellierungsarbieten durchgeführt werden. Der Großmeister La Valette starb im Jahr 1568 – noch vor dem Ende der Bauarbeiten. Doch bereits drei Jahre später war die Stadt soweit fortgediehen, dass die Ritter von Birgu umziehen konnten.

Im Jahr 1570 verließ der italienische Ingenieur Laparelli Malta, seine Arbeit wurde jedoch von Geralamo Cassar fortgeführt. Zu Ende des 16. Jahrhunderts war Valletta eine beachtliche Stadt und Menschen aus allen Inselteilen suchten Sicherzeit und ein zu Hause in den Bastionen.

Valletta heute – Sitz der Regierung und Haupthandelsplatz

Schon bald hatte Valletta eine wichtige Rolle im Leben des Ordens und der Insel übernommen. Jedoch brachte der Zweite Weltkrieg große Verwüstung über Malta. Die maltesische Hauptstadt wurde schwer durch Bomben zerstört – doch Valletta konnte dem Krieg überstehen und viele Schätze retten. Heute ist Valletta Sitz der Regierung und Haupthandelsplatz der Regierung.

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