Sehenswertes & Erleben
Zwischen Küche, Kunst und Chianti – Sprachreisen nach Florenz
Laut, chaotisch, teuer – trotzdem ist Florenz eine sehr beliebte italienische Stadt, vor allem für Sprachreisen. Die Schönheit der Stadt liegt in den kleinen Nebenstraßen und in den Innenhöfen. Florenz bietet eine unendliche Kultur und zeigt, wie viel von unserer abendländischen Kultur hier ihren Anfang nahm.
In der Altstadt von Florenz spiegeln sich die Leistungen hervorragender Architektur wider. Prachtbauten aus Zeiten vor der Renaissance stehen neben Gebäuden aus den Zeiten der Medici-Herrschaft. In Florenz erkennt man die wirtschaftliche und kulturelle Macht im 15. und 16. Jahrhundert anhand der Architektur. Die Entstehung zahlreicher Bauten der Stadt wurde dabei durch die florentinischen Bankiers und Kaufleute gefördert. Die florentinische Architektur ist insbesondere durch die zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch Brunelleschi, Donatello und Masaccio geprägt. Diese Prinzipien der Renaissancearchitektur wurden weit über Florenz hinaus bedeutend und bekannt. Die historische florentinische Altstadt wurde 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Paläste, Plätze
Das Zentrum der historischen Altstadt ist die Piazza della Signoria. Hier sandten die Florentiner Dante 1301 ins Exil und hier wurden auch Kosmetika, Spiegel, Musikinstrumente und ähnliches verbrannt, im „Fegefeuer der Eitelkeiten“. Auf diesem Platz stand auch ursprünglich Michelangelos „David“ an der Frontseite des Palazzo Vecchio. Er wurde jedoch mittlerweile durch eine Kopie ersetzt, das Original befindet sich in der Accademia delle Arti del Disegno.
Gegenüber der Piazza della Signoria befindet sich der Palazzo Pitti und beherbergt die Privatsammlung der Medici. Fundstücke aus Renaissance-Zeiten und Gemälde des berühmten italienischen Malers und Baumeisters Raffael (* 6. April oder 28. März 1483 in Urbino; † 6. April 1520 in Rom) können dort bestaunt werden.
Am Palazzo Pitti ist der Boboli-Garten mit eindrucksvoller Gestaltung angeschlossen. Skulpturen, Brunnen und ein Blick über Florenz bietet der Boboli-Garten. Florenz hütet viele mittelalterliche und Renaissancepaläste, sehenswert sind sie alle.
Während einer Sprachreise nach Florenz erleidet man regelrecht die Qual die Wahl – unglaublich viele historische Bauten sind zu erkunden. Auch die berühmten Uffizien befinden sich am Piazza della Signoria. Sie entstanden unter der Herrschaft der Medici als Verwaltungsgebäude für das Großherzogtum Toskana. Für klassische Kunst, insbesondere für die italienische Malerei, gehören sie zu den wichtigsten Museen der Welt.
Küche und Wein
Nach einer Tour voller Sehenswürdigkeiten in Florenz gönnt man sicher gerne eine Pause. Am besten in einem der kleinen Cafés oder Restaurants in den Seitenstraßen oder romantischen Hinterhöfen. Kulinarisch bietet Florenz eine große Auswahl an Pasta, jedoch sind Nudeln in Italien nur Beilage auf dem Teller und kein volles Gericht wie in Deutschland. Man sagt auch, dass ein Florentiner ohne die gute toskanische Küche gar nicht leben kann. Mit ganz einfachen primären Zutaten wie beispielsweise gutem Olivenöl und lokalem Gemüse kochen die Florentiner leidenschaftlich. Dazu gibt es meinst einen Chianti zu trinken: Ein Rotwein aus der Toskana, häufig verkauft in einer Strohflasche – klassisch toskanisch eben.
