Sehenswertes & Erleben
Englisch lernen in Cork – Europas Kulturhauptstadt 2005
Wer sich für eine Sprachreise nach Cork entscheidet, wird eine kleine Stadt mit großen Akzenten kennenlernen. Im Jahr 2005 war Cork die europäische Kulturhauptstadt und hat sich weltweit einen Namen gemacht. Sprachreisende können mit Sicherheit viel in Cork erleben.
Cork ist die zweitgrößte Stadt Irlands und liegt im Südwesten der grünen Insel. Cork ist zwar eine recht kleine Stadt am Rande Europas, kann aber zum Kulturleben und zum Sprachenlernen viel beitragen. Ein Spaziergang durch die Innenstadt ist ein Muss. Da Cork recht klein ist, dauert es nicht lange und die Füße werden auch nicht schmerzen. Der schwarzbraune Fluß Lee fließt durch die irische Stadt und hat dieses Tal auf natürliche Weise gebaut – Cork liegt zwischen Hügeln in einem Tal.
Das Zentrum ist eine Insel
Das Zentrum von Cork ist auf eine Insel mitten auf dem Fluss beschränkt. Der Lee-Fluß mündet im Atlantik, der nicht weit vom City Center entfernt ist. Am Rande der Innenstadt stehen die typischen grauen Reihenhäuser der Arbeitersiedlungen. In Cork wurde viel gearbeitet und geschuftet, aber trotzdem besitzt die Stadt ein besonderes Flair. Sicherlich befinden sich in Cork auch schöne Bauten, doch eine Schönheit auf den ersten Blick ist diese Stadt nicht. Ein zweiter Blick lohnt sich aber. Für den Titel als Kulturhauptstadt wurde in Cork viel saniert und gebaut. Das Ergebnis lässt sich auf der Haupteinkaufsstraße, der St. Patricks- Street sehen.
Aus alt mach neu – Industriebauten sind zu Apartments geworden
Das ist das besondere von Cork: Alte Industriegebäude sind kreativ umfunktioniert worden beispielsweise zu Appartements, Kneipen oder Restaurants. Von der alten Industriestadt ist kaum noch was zu spüren, geblieben ist lediglich die Brauerei Beamish & Crawford an der South Main Street. Der Durst der Iren ist einfach immer da und für Sprachschüler ist die Brauerei definitiv einen Besuch wert.
Sprachreise nach Cork – Reise zur Festival City
Auch an Festivals mangelt es in Cork nicht, die Iren feiern eben gerne. In Cork steht eines der wenigen Opernhäuser Irlands sowie die Crawford Municipal Art Gallery, in der man irische Malerei besichtigen kann. Das vielleicht größte Bauwerk der Stadt ist die für Finbarr geweihte Kathedrale. Finbarr ist der Schutzheilige Corks, der die Stadt ursprünglich als Kloster gründete.
Filmliebhaber sind in Cork am richtigen Platz
In Cork befanden sich früher 35 Kinos. Heute sind es natürlich nicht mehr so viele. Die Iren, ganz besonders in Cork sind echte Filmfans und veranstalten regelmäßige Filmfestivals. Auch Heinrich Böll beschrieb 1957 in seinem irischen Tagebuch, dass die Iren begeisterte Filmfans sind.
Sprachreisen nach Cork – Ausflug in die Nachbarstadt Cobh
Wer in Cork eine Sprachreise macht, sollte auch mal den Nachbarort Cobh besuchen. Bunte Häuschen, maritimes Flair am Hafen und eine alte Kathedrale sind dort sehenswert. Die Kathedrale hat mit 49 Glocken das größte Kirchengeläut auf den britischen Inseln zu bieten. Das "Cobh Heritage Centre" ist für Sprachreisende ebenfalls sehenswert: Es erinnert an die Zeiten, als Irland noch von London aus regiert wurde. Auch der Hafen in Cobh blick tauf eine lange Geschichte zurück. Von 1849 bis 1920 musste die Stadt Cobh den Namen Queenstown tragen und war Auswanderungshafen Nummer eins in Irland: Mehr als drei Millionen Menschen verließen hier in den Jahren 1815 bis 1970 die grüne Insel. Auch die Titanic machte in Cobh im April 1912 ein letztes Mal halt, bevor es Richtung New York ging.
Weitere Stationen im Ausflugsprogramm
Das Barryscourt Castle östlich von Cork zeigt ein typisches "Irish Tower House" aus der Zeit um 1500. Der Turm wurde für etwa zwei Millionen Euro restauriert. Das Cork Gaol verdeutlicht die jüngere Geschichte Irlands. Ein geführter Rundgang wird empfohlen.
Nicht versäumen
Nordwestlich von Cork befindet sich das Blarney Castle. 109 Stufen führen in dem Turm aus dem Jahr 1446 hinauf zur Dachplattform, wo der "Blarney-Stein" geküsst werden kann. Man muss sich dafür auf den Rücken legen und seinen Kopf über einen etwa 30 Meter tiefen Abgrund halten, um den Stein mit den Lippen berühren zu können. Ob der Kuss einen dann zum Native Speaker macht (eine Legende behauptet, dass der Kuss die Gabe der Beredsamkeit verleiht), kann dann jeder selbst in den Pubs von Cork ausprobieren.
