Sehenswertes & Erleben
Sprachreise nach Newcastle – Stadt des Eisenengels
In Newcastle upon Tyne kann man viel erleben und die Geschichte der Stadt anhand der Architektur ablesen. Bei einem Spaziergang durch die nordenglische Stadt lernt man schnell die offene und herzliche Art der Menschen kennen und wahrscheinlich auch das typische Bier: Newcastle Brown Ale.
Neben den sieben Brücken, die das Stadtbild von Newcastle ausmachen, haben die Stadt und die Gegend um Newcastle ein weiteres Wahrzeichen: The Angel of the North. „The Angel of the North“ ist eine rostbraune Stahlskulptur, die an die industrielle Vergangenheit Nordenglands und Newcastles erinnern soll.
Wahrzeichen von Newcastle: Angel of the North
Die Konstruktion des „Angel of the North“ erreicht eine Höhe von 20 Metern und eine Flügelspannweite von 54 Metern. Damit ist der Engel des Nordens breiter als die Freiheitsstatue hoch ist. Die Flügel sind nicht gerade, sondern um dreieinhalb Grad angewinkelt, um eine Umarmung anzudeuten.
Am besten erkennt man die Statue, wenn man Richtung Tyneside fährt. Die Statue steht auf einem Hügel und überblickt die A 1 und die A 167 Richtung Tyneside sowie die East-Coast-Main-Line-Eisenbahnstrecke. Ein Spaziergang zum mächtigen Engel des Nordens und über die Gateshead-Millenium-Brücke ist ein Muss auf der Sprachreise nach Newcastle. Hier tummeln sich neben den Touristen auch Musiker, Fotografen und Lebemänner, die den Ausblick auf die Tyne in vollen Zügen genießen.
Freizeit in Newcastle: Altstadtbummel, Burgmuseum und abends in den Pub
Danach kann man weiter in die Altstadt gehen und bummeln. Auffällig ist, dass die Straßen und Gebäude in Newcastle zwar von der Industrialisierung geprägt sind, sich aber zwischendurch sich dann doch wieder ein altes Gebäude befindet, welches sofort ins Auge sticht.
In den Fußgängerzonen von Newcastle spielen Musiker meist keltische Musik, passend zum Flair in der Altstadt. Ein Besuch im Pub sollte definitiv drin sein, denn wo sonst lernt man am schnellsten Engländer kennen, mit denen man über Sport, Newcastle oder andere Themen sprechen kann. Auch das „alte Castle“ in Newcastle ist einen Besuch wert. Die Burg erzählt im Museum die Stadtgeschichte und bietet einen schönen Blick auf Newcastle.
Newcastles Hauptbahnhof und John Dobson
„John Dobson is everywhere“ würden die Menschen von Newcastle sagen. Man muss nicht unbedingt wahnsinnig aufmerksam sein, um festzustellen, dass dieser Name ganz besonders oft in Newcastle vorkommt. Wohin das Auge reicht, stößt man immer wieder auf den Namen John Dobson: Straßenschilder, Gebäude, Museen, Pubs – überall.
John Dobson lebte von 1787 bis 1865 und war im 19. Jahrhundert ein berühmter englischer Architekt der neoklassizistischen Tradition. In Nordengland war er besonders gefragt und prägte viele Stadtbilder durch Kirchen und Häuser, von denen er über 100 entwarf. Ganz besonders bekannt ist John Dobson für das Design des Hauptbahnhofs in Newcastle und für seine Arbeit mit einem Handwerker und Architekten aus Newcastle. Die beiden Männer entwickelten das Zentrum von Newcastle im neoklassizistischen Stil.
Nach Chinatown und Englisch lernen
Hungrige Sprachschüler sollten Chinatown einen Besuch abstatten. Ein großes chinesisches Tor am Eingang des Stadtviertels lässt die englische Stadt auf einmal ganz asiatisch wirken. Schon von weitem kann man die leckeren chinesischen Gerichte erschnuppern. In Chinatown wird aber auch Englisch gesprochen – es gibt also keine Ausrede als Sprachschüler, nicht dorthin zu gehen.
Tyne – ein Fluss mit Charakter und Lachsen
Der Fluss Tyne in Newcastle fließt aus Nord- und Südtyne zusammen und verwischt an der Stelle die Grenze zwischen Schottland und England. Der nördliche Teil des Flusses entspringt in Schottland und trifft sich in Newcastle mit dem südlichen Teil des Flusses, der aus England kommt. Bis ins 20. Jahrhundert war der Fluss bekannt für die Kohle- und Schiffbauindustrie. Noch heute befinden sich dort viele Werften.
Die Tyne wird gefeiert, denn bis heute hat sich das Ökosystem von der Industrialisierung im Fluss erholt. Es wurde der so genannte „Salmon-Trail“ angelegt – ein Rundgang, der die Identität und das wachsende Ökosystem in Nordengland symbolisieren soll. Auf dem Trail kann man viele Skulpturen und Denkmäler entdecken und vielleicht auch mal einige Lachse.
