Geschichte & Kultur
London: Von Kelten, Römern und Shakespeare
Auf einer Sprachreise nach London kann auch etwas über die keltischen und römischen Ursprünge der Stadt gelernt werden. Wer nach der Sprachschule kulturelle Unterhaltung in London sucht, hat nicht nur verschiedenste Theater zur Auswahl.
London hat keltische und römische Wurzeln. Die Kelten wurden an der Themse sesshaft, erst die Römer erschlossen die Quadratmeilen, die heute als City of London bekannt sind. Sie bauten eine Brücke und eine imposante Stadtmauer. Dann machten sie die Stadt zu einem bedeutenden Hafen und dem Mittelpunkt ihres Straßensystems.
Die Einwohnerzahl Londons erlebte im 19. Jahrhundert eine Explosion. Viele Vororte Londons entstanden bedingt durch die industrielle Revolution und der Handel breitete sich rasant aus. In den 1980er Jahren bescherte der Thatcherismus mit seiner Politik der Deregulierung einen Boom in London und auch Ende des 20. Jahrhunderts erlebte London unter Tony Blair und seiner „Neuen Labourpartei“ ein kurzes Booming Revival. Unverändert gilt jedoch in London seit jeher: Die Lebenskosten steigen unaufhaltsam genauso wie der Unterschied zwischen denen, die in London ‚in‘ sind und das nötige Kleingeld besitzen, und denjenigen, denen beides fehlt.
Kultur in London: Galerien, Theater und Co.
London ist eine vielseitige Stadt und hat viele Kulturkomplexe zu bieten. Angefangen von den Kolonialbauten bis hin zu gesichtslosen Betonbunkern, in denen sich aber Schätze von Weltklasse befinden – um nur einige zu nennen: Hayward Gallery, die Festival Hall, das National Theatre und das National Film Theatre im Southbank Centre.
Somit vermischt sich der Sprachunterricht mit der Freizeit, denn nicht nur in den Museen sind hilfreiche Hinweise nachzulesen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt lernt sich die Sprache beinahe wie von selbst. Das rekonstruierte Shakespeare‘s Globe Theatre ist der originalgetraue Nachbau des ursprünglichen Theaters (mitsamt Schilfdach und Fußboden aus Haselnussschalen), in dem Shakespeares Stücke aufgeführt wurden, bis zur Schließung 1642 durch die Puritaner. Das Institute of Contemporary Arts ist ein wunderbarer Ort, um gemütlich einen Kaffee zu trinken und Film, Tanz, Fotografie, Theater und Kunst der innovativeren Art zu sehen.
