Gesundheit
Gesund in Großbritannien
Je nachdem, wo man seine Sprachreise verbringen will, herrschen unterschiedliche Gesundheitsvorschriften. In England, Schottland und Wales gelten die gleichen, momentan nur wenige Vorsichtsmaßnahmen.
In Großbritannien kommt Hepatitis B wie in allen anderen europäischen Ländern vor. Eine Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Momentan ist für Großbritannien eine kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) für Sprach- und Austauschschüler oder Studenten sinnvoll. Wer als Kind diese Krankheiten schon hatte, braucht sich nicht impfen zu lassen, die natürliche Immunabwehr ist vorhanden.
Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen in England, Schottland und Wales vor. Um sich zu schützen, sollten sich vor allem junge Erwachsene, die einen Langzeitaufenthalt in Großbritannien planen, impfen lassen. Nach aktuellen Empfehlungen gilt die Impfung bei Langzeitaufenthalten als Reise-Impfung für Jugendliche und Studenten.
Gesundheitsvorsorge in GB
In England, Schottland und Wales sichert die europäische Krankenversicherungskarte EHIC während der Sprachreise die medizinische Versorgung im Notfall. In britischen Überseegebieten empfiehlt es sich, eine komplette Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Auch der Rücktransport ist dann im Notfall gewährleistet. Die Kosten für medizinische Behandlungen sind in Großbritannien sehr hoch.
Fälle der Vogelgrippe in England & Schottland
In Oxfordshire ist im Juni 2008 die Vogelgrippe (Virus H7) bei Geflügel nachgewiesen worden. In England waren Anfang Februar 2007 hunderte Truthähne in einer Geflügelfarm in der Nähe von Ipswich an dem Vogelgrippevirus H5N1 verendet. 160.000 Tiere mussten deshalb notgeschlachtet werden. In Schottland wurde im April 2006 bei einem verendeten Schwan das auch für Menschen gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen.
Sprachschüler und andere Reisende sollten sich in Großbritannien von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichten und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
