Geschichte & Kultur
Sprachreise nach Aberdeen – eine Reise in die „Granite–City“
Die Stadt im Nordosten der britischen Insel hat neben guten Sprachschulen noch einiges mehr zu bieten, was nur wenige wissen. Ob Kultur oder Natur, raue Pubs und edle Whiskey-Destillerien, Aberdeen ist ein kleines Geheimnis und stets eine Sprachreise wert.
Aberdeen hat gleich zwei Spitznamen: ‚the Granite City‘ und ‚the Silver City with the Golden Sands‘. Grund dafür ist der lokale graue Granit, der beim Bau der Gebäude seit dem 18. Jahrhundert verwendet wurde. Doch Aberdeen ist schon seit dem 12. Jahrhundert sehr bedeutend, denn bis heute ist Aberdeen das wichtigste Zentrum im äußersten Norden Großbritanniens und wichtige Hafenstadt. In den Gebäuden aus Granit-Steinen befindet sich Turmalin und glitzert wie Silber. So glitzern auch die Häuser der „Granite City“. Der Spitzname „the golden Sands“ rührt von Aberdeens langer Sandküste her. In den 1970er Jahren wurde ein reiches Ölvorkommen in Aberdeen entdeckt, seitdem trägt die Stadt einen weiteren Spitznamen: Ölhauptstadt Europas.
Mündung des Flusses Dee
Aberdeen, die Stadt in Ostschottland gehört zu m Vereinigten Königreich und ist die Hauptstadt der Region Grampian. Der Name Aberdeen bedeutet so viel wie Mündung des Dee. Dee ist ein Flussname und auf Schottisch und Gälisch würde die Stadt ‚Aiberdeen‘ oder ‚Obar Dheathain‘ heißen. Zwei Universitäten befinden sich dort, von denen die Universität Aberdeen schon im Jahr 1495 als dritte Universität in Schottland gegründet wurde. Studenten machen etwa zehn Prozent der Bevölkerung aus.
Frittierte Schokoriegel und klassisches Ballet
Aberdeen hat eine stark ausgeprägte kulturelle Seite. Schottlands 'National Arts Companies', zu denen das schottische Ballet, die schottische Oper, das Royal Scottisch National Orchestra, das Scottish Chamber Orchestra und das National Theatre of Scotland gehören, statten der Stadt einen regelmäßigen Besuch ab. Schottische, viktorianische, impressionistische und auch zeitgenössische Kunst kann in den Galerien von Aberdeen besichtigt werden.
Zeitgenössisch sind auch die besonderen Spezialitäten Schottlands wie zum Beispiel das Haggis. Haggis sind tierische Innereien, gekocht in einem Magen. Diese Speise wurde erfunden, um nach einer Schlachtung die schnell verderblichen Innereien des Tieres, im Allgemeinen vom Schwein, für einige Zeit haltbar zu machen. Daher wurden sie klein gehackt, gewürzt, gekocht und in einen Magen oder Darm als geeignete Hülle gefüllt. Daneben sind die Schotten Experten im Frittieren. Es gibt kein Lebensmittel, das nicht frittiert wird. Selbst Schokoriegel im frittierten knusprigen Mantel werden gerne gegessen. Während der Sprachreise ist dies bestimmt eine interessante Erfahrung.
Nach dem Sprachunterricht in die Belmont Street
Zu Schottland gehört die Musik genauso wie der Schottenrock. Daher gibt es auch in Aberdeen eine Menge Pubs und Clubs, in denen Livemusik gespielt wird. Viele Sprachschüler treffen sich nach der Sprachschule in der Belmont Street, denn dort finden viele Liveacts statt. Aber auch 'The Lemon Tree', 'The Tunnels', 'Drummond's, oder 'Snafu' favorisieren Live-Events.
Zu einer der bekanntesten „Aberdeenerin“ zählt übrigens die Sängerin Annie Lennox. Wer seine Sprachreise während der Sommermonate plant, sollte auf keinen Fall die Highland Games verpassen. Neben Dudelsack und traditionellen Highland Tänzen, wird man hier auch einige zuerst seltsam erscheinende Sportarten, wie Caber Tossing (Pfahlwerfen) zu sehen bekommen.
