Gesundheit
Impfungen & Co. für die Sprachreise nach Frankreich
Frankreich unterscheidet sich bezüglich der nötigen Gesundheitsvorkehrungen nur minimal von Deutschland. Daher sind in der Regel lediglich allgemeine Vorbereitungen zu treffen. Informationen zu Gesundheitsfragen gibt es hier.
Wie auch im restlichen Europa (EU- und EFTA-Länder) gilt für eine Sprachreise nach Frankreich die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) zur Regelung der ärztlichen Versorgung und möglichen Rückerstattung der Kosten für die Behandlung durch einen Arzt. Außerdem empfiehlt sich jedoch eine Auslandsreisekrankenversicherung, die neben der gesetzlichen Krankenkasse weitere Risiken, wie beispielsweise einen eventuell notwendigen Rücktranksport im Krankheitsfall, abdeckt.
Aushelfender Träger im Notfall ist in Frankreich die Ortskasse für Krankenversicherung / Caisse Primaire d'Assurance Maladie. Aufgrund der Qualität der medizinischen Versorgung sind die Kosten für eine ärztliche Behandlung sehr hoch. Zunächst muss eine solche Behandlung während der Sprachreise nach Frankreich selbst bezahlt werden.
Nötige Impfungen für eine Sprachreise nach Frankreich
Neben den grundlegenden Impfungen, die auch in Deutschland vorgegeben sind (z.B. Diphterie, Tetanus), sind derzeit für Frankreich Impfungen für mögliche Risikogruppen der Krankheiten FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, Übertragung durch Zecken), Hepatitis A und B sowie gegen Tollwut empfohlen.
Besonders bei längeren Frankreich-Aufenthalten (länger als ein Monat) und engerem Kontakt mit Einheimischen sollten bestimmte Impfungen erfolgen, bei Kindern und Jugendlichen in jedem Fall. Wegen möglicher kurzfristiger Änderungen der Impfvorschriften ist für die Sprachreise nach Frankreich, wie auch in andere Länder, rechtzeitige Information wichtig.
Allgemeiner Gesundheitsschutz während der Sprachreise
Aufgrund der weiten Verbreitung von HIV / Aids sollte niemand während einer Auslandsreise Infektionsrisiken wie ungeschützte Sexualkontakte oder ähnliches eingehen. Grundsätzlich können Sprachreise-Teilnehmer in Frankreich außerdem zum Schutz vor den landesweit von April bis Oktober durch Zecken übertragbaren Krankheiten Borreliose und FSME hautbedeckende Kleidung tragen und Insektenschutzmittel verwenden.
Auch im Falle der Infektionskrankheiten Leishmaniose und Kala Azar, die vorwiegend zwischen Juni und September an Frankreichs Mittelmeerküste und auf Korsika durch Mücken beziehungsweise Schmetterlingsmücken übertragen werden können, sollte man auf Schutz durch Kleidung, Insektenschutzmittel und engmaschige Mückennetze achten.
