Medizinische Versorgung in Belgien auf hohem Standard

Wer seine Sprachreise nach Belgien plant, muss keine besonderen Impfvorschriften beachten, lediglich die regulären Impfungen gegen Diphtherie und Tetanus werden empfohlen. Die medizinische Versorgung ist in Belgien sehr gut, aber auch teuer.

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Die Impfempfehlungen für die Einreise nach Belgien umfassen die Impfungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus. Erforderlich beziehungsweise vorgeschrieben für die Sprachreise nach Belgien sind keine Impfungen. Da sich die Impfvorschriften für ein Land aber auch kurzfristig ändern können, sollten sich Sprachschüler vor ihrer Sprachreise nach Belgien rechtzeitig informieren und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen.

Medizinische Versorgung und Gesundheitszeugnis für den Aufenthalt in Belgien

Für Arbeitsaufenthalte in Belgien ist dagegen ein Gesundheitszeugnis notwendig, das einen HIV-Test in französischer Sprache umfasst. Die medizinische Versorgung ist in Belgien auf hohem Niveau, der hohe Standard bei ärztlichen Untersuchungen ist mit deutschem Standard vergleichbar. Auch im Falle einer stationären Behandlung in einem belgischen Krankenhaus sollte es kaum Verständigungsprobleme geben. Die Sprachreise geht schließlich in einen deutschen Nachbarstaat, in dem Deutsch eine der drei Amtssprachen ist.

Für die Sprachreise nach Belgien: EHIC und Auslandsreisekrankenversicherung

Allerdings sind die Kosten für die ausgezeichnete medizinische Versorgung in Belgien auch dementsprechend hoch. Wichtig für Staatsangehörige der EU-Länder ist die Europäische Versicherungskarte (EHIC), die sowohl die Versorgung als auch die Kostenrückerstattung im Krankheitsfall auf einer Sprachreise regelt.

Zunächst vor Ort selbst zu bezahlen, reichen Sprachreise-Teilnehmer die Arztrechnung bei der Krankenkasse in Deutschland ein. Die EHIC enthält aber nicht den Rücktransport nach Unfall oder schwerer Erkrankung. Empfohlen wird, für die Dauer der Sprachreise eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.

Mögliche Gesundheitsrisiken und Vorsichtsmaßnahmen in Belgien

Wie in vielen europäischen Ländern besteht auch in Belgien landesweit das Risiko der durch Zecken übertragenen Borreliose / Lymekrankheit. Der Übertragungszeitraum ist von April bis Oktober. Vorsichtsmaßnahmen sind Schutz durch hautbedeckende Kleidung sowie insektenabweisende Mittel. Da auch in Belgien Hepatitis B vorkommt, sollten sich Sprachreise-Teilnehmer bei längerem Aufenthalt in Belgien gegen Hepatitis B impfen lassen.

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