Geschichte & Kultur
Auckland: Māori-Siedlung auf Vulkanresten
Tamaki Makau Rau, so lautete der ursprüngliche Name des heutigen Auckland auf der Nordinsel Neuseelands zur Zeit ihrer Besiedlung durch die Māori im 14. Jahrhundert. Was hat die Großstadt von heute für die Sprachreise zu bieten?
Um 1350 siedelte sich die indigene Bevölkerung Neuseelands, die Māori, in der Gegend des heutigen Auckland an. So entstanden in dieser Zeit befestigte Dörfer auf den Überresten erloschener Vulkane. Der Mount Eden und der One Tree Hill lassen noch heuten die terassenähnlichen Anlagen der damaligen Besiedlung erkennen.
Bis auf rund 20.000 Einwohner wuchs die vorkoloniale Siedlung des heutigen Auckland an. Mit der Ankunft der Europäer, entstehenden Auseinandersetzungen zwischen Māori-Stämmen und eingeschleppten Krankheiten aus Europa reduzierte sich die Zahl der Māori im Gebiet von Auckland.
Auckland: bis heute heimliche Hauptstadt Neuseelands
Der Vertrag von Waitangi vom sechsten Februar 1840 – zwischen Māori und Vereinigtem Königreich – stellt die Geburtsstunde des heutigen Auckland dar. Auckland wurde Hauptstadt Neuseelands, blieb dies bis 1862 und wuchs durch stetigen Einwandererstrom. Trotz der stärkeren Besiedlung der Südinsel entwickelte sich das auf der Nordinsel gelegene Auckland zum wirtschaftlichen Zentrum Neuseelands.
Sprachreise mit Kultur: Musik, Museen und Co. in Auckland
Für Sprachreise-Teilnehmer, die sich für sinfonische Klassik, Oper und Pop-Konzerte interessieren: Das Auckland Philharmonia Orchestra ist das zweitgrößte professionelle Orchester in Neuseeland und bietet eine äußerst reiche und vielfältige Musikpalette an. Auch Theater und Kinos suchen Sprachreise-Teilnehmer in Auckland keineswegs vergeblich – das edle Sky City Cinema ist nur ein Beispiel von vielen.
Das bekannteste Museum ist das Auckland Museum – hier können Sprachreise-Teilnehmer viel über Māori-Kultur und Neuseelands Natur lernen. Weitere sehenswerte Museen für die Sprachreise nach Auckland sind beispielsweise das Auckland War Memorial Museum, das Museum of Transport and Technology / MOTAT oder Art of this World in Devonport.
