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Theravada-Buddhismus, Respekt und Geister

Das Leben in Thailand wird stark vom Buddhismus beeinflusst. Anders als in den anderen buddhistischen Ländern Ostasiens orientiert sich der Buddhismus in Thailand an indischen Wurzeln und misst den Mönchen eine große Bedeutung zu.

Sprachreise Thailand Land und Leute

Für junge Thailänder ist es ein selbstverständlicher Brauch, einmal im Leben ein orange gekleideter Mönch zu werden, typischerweise drei Monate lang während der Regenzeit. Wer auf seiner Sprachreise durch das Land reist, wird oft die so genannten Geisterhäuschen sehen, eine zwar vorbuddhistische Tradition, die aber in Thailand bis heute überlebt hat. Sie werden an der Grenze eines Grundstücks aufgestellt, um den Geistern – die hier vorher gewohnt haben – eine Ersatzheimat zu geben. Das vielleicht berühmteste Geisterhäuschen ist der Erawan Shrine in Sukhumvit, der das Grand Hyatt Erawan Hotel beschützen soll. Allgegenwärtig in Thailand sind auch die bunten und mit Gold verzierten Tempel, die Wats genannt werden.

Umgangsformen – gut zu wissen während der Sprachreise

Thailand wurde lange Jahre kulturell von China und Indien beeinflusst. Heute kommen auch zahlreiche westliche Einflüsse hinzu. Zum Beispiel gibt man nun auch westlichen Besuchern in Thailand die Hand. Thailänder unter sich begrüßen sich traditionell mit aneinandergelegten Handflächen. Dabei zeigen die Fingerspitzen nach oben.

Wer eine Sprachreise nach Thailand macht, lernt neben der Sprache auch noch viel über die thailändische Kultur. Daher sollten sich Sprachschüler nicht scheuen, die thailändische Kultur vor Ort auch auszuleben. Sie können Thailänder beispielsweise traditionell begrüßen. Auch Mönche werden auf diese Art und Weise begrüßt. Dies kann dem „Westler“ mehr Respekt verschaffen. Im Allgemeinen sind Thailänder sehr zurückhaltende Menschen und verlieren nur selten die Ruhe.

Westliche Besucher sollten beachten, dass nur Kinder Ärger und Frustration zum Ausdruck bringen dürfen. Ein Erwachsener, der sich so verhält, „verliert sein Gesicht“. Geduld und Ruhe sind an der Tagesordnung. Auch Sprachschüler sollten versuchen, sich an dieses Verhalten anzupassen.

Lächeln & Respekt in Thailand an der Tagesordnung

Die Thais sind höfliche Menschen, nicht umsonst trägt Thailand den Namen „Land des Lächelns“. Das Lächeln ist ein Zeichen der Freundlichkeit und Höflichkeit. Ob Freude damit ausgedrückt wird, muss in der jeweiligen Situation interpretiert werden. Das allgegenwärtige Lächeln sollte daher nicht mit freundschaftlicher Herzlichkeit verwechselt werden. Es ist ein Zeichen der Höflichkeit und mehr eine Lebensart als ein Zeichen von Erheiterung.

Wer in Thailand NICHT respektiert werden möchte, muss sich lediglich laut und auffallend benehmen.  Beschwerden – wie sie gerne und oft in Deutschland üblich sind – tragen besonders dazu bei, nicht respektiert zu werden. Lautes Schreien oder heilige Statuen zu berühren sind ebenfalls ein Unding in Thailand, genauso wie das Betreten eines Tempels mit Schuhen. Generell sollte man sich als Sprachschüler oder Thailand-Besucher nicht über die anderen Sitten wundern – zum Beispiel, wenn ein Thai vor einem wichtigen Termin diesen mit einem Wahrsager abstimmt. In Thailand wird fast nichts ohne die Zustimmung der Geister getan. 

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