Geschichte & Kultur
Geschichte und Kultur von Koh Phangan
Strand, Strand und nochmals Strand. Koh Phangan ist eine Sonneninsel und hat davon auch viel zu bieten. In der Hauptstadt Thong Sala werden Sprachkurse in Thai angeboten, authentisch und optimal für alle diejenigen, die Thai in einer ursprünglichen Umgebung lernen wollen.
Die Einwohner von Koh Phangan lebten lange vom Fischfang, wie die größere Nachbarinsel Koh Samui. Palmenplantagen, gehörten ebenso zu den wichtigen Wirtschaftszweigen. Bis heute hat sich eigentlich nicht viel verändert, nur ist der Tourismus jetzt die größte Einnahmequelle.
Exportiert wird vor allem das aus den Kokosnüssen gewonnene Kopra und die Matten, die aus den Fasern der Nüsse hergestellt werden. Holz ist in Koh Phangan ein wertvolles Baumaterial und wird zur Herstellung von Alltagsgegenständen genutzt sowie die großen Blätter, mit denen Häuser abgedeckt werden. Ein weiteres landwirtschaftliches Produkt der Insel ist Kautschuk.
Sprachreisen und Tourismus auf Koh Phangan
Der Individualtourismus boomt auf Koh Phangan. Die Insel ist zwar bis heute sehr ursprünglich und wenig touristisch erschlossen, doch es werden viele Geschäfte dort gemacht. Das besondere der Insel ist das Ursprüngliche, was auch von vielen Sprachreisenden geschätzt wird. Die Strände der Ostküste, wo die Berge oft bis ans Meer reichen, sind immer noch zum Großteil nur mit den traditionellen Langbooten der Fischer, die hier auch als Wassertaxis dienen, erreichbar. Nur an zwei Stellen, bei Haad Sadet und den beiden Teilen des Thong Nai Pan Strandes, bestehen, mehr oder weniger befestigte, Straßenverbindungen zur Hauptstraße.
Neben der Inselhauptstadt entwickelt sich in letzter Zeit ein weiterer Ort zum „Treffpunkt der Nationen“ nahe der Südspitze Phangans: Hat Rin. Großen Andrang erlebt der Ort vor allem vor und nach Vollmondnächten. Junge Reisende, DJs und Menschen jeder Art, aus allen Winkeln der Erde treffen sich hier, auf Koh Phangan, zu den berühmt berüchtigten Full Moon Parties.
Ihren Anfang nahm die Full Moon Party Ende der 1980er-Jahre. Heute kommen in der Hauptsaison von Dezember bis Februar über 10.000 Raver zusammen, um vor allem am Strand von Hat Rin Nok, der östlichen, dem Sonnenaufgang zugewandten Seite der Landenge, bis zum Sonnenaufgang zu feiern. Die Full Moon Party ist immer noch bekannt für den hohen Drogenkonsum vieler Besucher, was in Thailand mit empfindlichen Strafen bedroht ist. Während der Parties wird mittlerweile auch verschärft mit Fahndern in zivil vorgegangen.
Da im buddhistischen Thailand oftmals religiöse Feiertage mit Vollmondnächten zusammenfallen und Parties an solchen Tagen nicht gerne gesehen sind, finden die Full Moon Parties mitunter in einer Nacht kurz vor oder nach dem tatsächlichen Vollmond statt.
