Gesundheit
Sprachreise nach Singapur – Was tun bei Gesundheitsfragen?
Wer eine Sprachreise nach Singapur plant, kann sich auf die aufregende Stadt freuen. Mögliche Vorsichtsmaßnahmen, wie gesundheitliche Prophylaxe, sollten beachtet werden, aber keinesfalls verängstigen.
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden in Singapur verlangt. Singapur ist in der Regel hygienisch und sauber, dennoch sollte beim Trinken aus dem Wasserhahn Vorsicht geboten sein. Unreines Wasser kann unter Umständen Magenverstimmungen und Schlimmeres hervorrufen. Während der ersten Tage ist daher abgefülltes Wasser empfohlen. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie Milchprodukte aus ungekochter Milch, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, unbesorgt verzehrt werden.
HIV-Risiko und hohe Smog-Belastung in Singapur
HIV / Aids ist auch in Singapur verbreitet und eine Gefahr für alle, die Risiken eingehen: Unsaubere Spritzen, Bluttransfusionen und ungeschützte Sexualkontakte sollten daher vermieden werden. HIV-positive Ausländer dürfen nicht nach Singapur einreisen, sie werden ausgewiesen.
Die singapurischen Medien veröffentlichen täglich die neuesten Smog-/ Haze-Werte der Stadt. Insbesondere Asthmatiker, Allergiker, Kleinkinder, ältere Menschen, Herz- und / oder Lungenkranke u.a. sollten vor der Reise nach Singapur einen Arzt konsultieren.
Medizinische Versorgung in Singapur
Die Krankenversorgung in Singapur ist sehr gut. Notdienst, moderne Apparate und ausgezeichnete Hygiene sind zu erwarten. Zudem gibt es viele Privatkrankenhäuser in Singapur.
Eine Auslandskrankenversicherung wird für die Sprachreise nach Singapur dennoch empfohlen, denn diese deckt im Notfall Rücktransportkosten und anderweitige Rechnungen. Der Abschluss einer ausreichenden, weltweit gültigen Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird daher ebenfalls empfohlen. Krankenhaus- und Arztrechnungen, die vielfach sofort beglichen werden müssen, können in Singapur eventuell sehr hoch sein.
