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Geschichte & Kultur

Geschichte und Kultur von Kanazawa

Kanazawa, eine typisch japanische Stadt, wurde als Burg im Jahr 1583 gegründet. Die Stadt war seitdem immer sehr friedlich und blieb von Kriegen und Naturkatastrophen verschont.

Sprachreise Kanazawa Geschichte und Kultur

Historisch war Kanazawa buddhistisch geprägt. Im Jahr 1580 unterwarf der damalige Fürst Oda Nobunaga die buddhistische Regierung des sogenannten „Bauernkönigreichs“. Dies war der Anfang  der Maeda-Zeit: Maeda Toshiie regierte ab dann in der Provinz Noto in Kanazawa.

Reis und Reichtum

Kanazawa und Region gehörten in der Maeda-Zeit zu den reichen Gebieten in Japan. Gemessen wurde dies an den Reisernten. Der Reisertrag betrug eine Million Koku (rund 180 Liter), daher kommt der Begriff Hyakumangoku (Hyakuman = 1 Million), der ein Synonym für den Reichtum der Maedas in Kanazawa wurde.

Unter der Maeda-Regierung wurde in Kanazawa Kunst und Kultur von den Fürsten sehr gefördert. Das Geld war ja vorhanden und so investierte man in Literatur, Theater und in die Gartenkunst. Im alten Schloss von Kanazawa wurde die siebte Hochschule Japans gegründet, die später, nach dem Zweiten Weltkrieg, die Universität Kanazawa wurde.

Unter der Maeda-Regierung blühte Kanazawa zu einer kulturellen Hauptstadt auf und bekam den Spitznamen Sho- Kyōto (Klein-Kyōto), der bis heute ein Begriff ist.

Präfektur Ishikawa

Als nach dem Ende Shogunat die Präfekturen (lokale Selbstverwaltung) in Japan eingeführt wurde, Kanazawa die Hauptstadt der neuen Präfektur Ishikawa. Die Präfektur verwaltet über neun Städte, Verwaltungssitz in Kanazawa.

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