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Geschichte & Kultur

Zwischen Portugiesen und Briten

Der Weg war lang bis das heutige Mumbai unabhängig war. Die indische Metropole hat die vielen Besetzungen überstanden und entfaltet sich in der heutigen Zeit der Welt in seiner vollen kulturellen und geschichtsträchtigen Pracht.

Sprachreise Geschichte: Geschichte und Kultur

Die indische Metropole Mumbai hat schon viel erlebt. Die Portugiesen überlebt und zur guter letzt sind schließlich auch die Briten wieder von dannen gezogen. Bis 185 v. Chr. gehörte die Stadt dem Maurya Reich, bis 220 n. Chr. dem Shatavahana Reich und bis etwa 300 n. Chr. dem Kshatrap-Reich.

Die Chalukyas eroberten das Land Anfang des 7. Jahrhunderts. Sie stellten nach einer jahrhundertlangen buddhistischen Periode den Hinduismus wieder in den Vordergrund. Doch schon ab dem 8. Jahrhundert siedelten an der westlichen Küste Indiens Juden aus Jemen und Anhänger der Religion des Zarathustra aus Persien, die vor dem Ansturm der islamischen Eroberer dorthin geflüchtet waren.

Die Jahre vergingen. Das legendäre selbständige Königreich unter König Raja Bhimdev bestand in der Gegend im 13. Jahrhundert. Raja Bhimdev gilt als Gründer des damaligen Bombays.

Europa hinterlässt seine Spuren – die Portugiesen in Mumbai

Der Portugiese Fransicso de Almeide, ein Forscher und Händler, segelte im Jahr 1508 mit seinem Schiff in den Hafen der Insel Bombay. Er taufte die Insel auf Grund der geographischen Lage Bom Bahia – übersetzt „gute Bucht“. Einige Jahre später wurde die nördlich von Bombay gelegene Festung Bassein durch die Portugiesen erobert.

Währenddessen wurde der in dem Gebiet herrschende Sultan Bahadur Schah von Gujarat im Norden von den Modulen angegriffen. Der Sultan erkannte die militärische Stärke der Portugiesen und verbündete sich mit ihnen. Am 23. Dezember 1534 wurde der Vertrag von Bassein unterzeichnet, wonach der Sultan Bahadur Schah von Gujarat dem König von Portugal die Inseln Bassein, Bombay Karanja und Salsette übergab und vermachte.

Die Briten kommen

Im Jahr 1583 kamen die ersten englischen Kaufleute an die indische Westküste. 1612 besiegte eine englische Flotte in der Seeschlacht von Suvalo, nördlich von Surat die Portugiesen. Daraufhin errichtete die Britische Ostindienkompanie die erste feste Handelsniederlassung in der Hafenstadt Surat. 1626 griffen die Briten Bombay an und verbrannte das portugiesische Herrenhaus. Am 23. Juni 1661 wurde er Hafen und die Insel Bombay durch einen Heiratsvertrag zwischen dem englischen König Karl II. und der portugiesischen Infantin Katharina von Braganza an den König von Englang übergeben.  

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