« zur Startseite

Geschichte & Kultur

Geschichte und Kultur von Hongkong

Hongkong hat einen Sonderstatus in China und hat daher ein spannende Geschichte und eine ebenso interessante Kultur. Bei einer Sprachreise sollte man es sich also auf keinen Fall entgehen lassen beides kennen zu lernen.

Sprachreise Hongkong Geschichte und Kultur

Der heutige Sonderstatus von Honkong hängt eng mit der Geschichte der Stadt zusammen und ist ebenso bewegt wie die gesamte Geschichte Chinas. Ursprünglich war das Gebiet von Hongkong nur von Fischern und Perlenzüchtern besiedelt, heute ist die Stadt eine Millionenmetropole und vor allem als High-Tech-, und Dienstleistungshochburg bekannt.

Das ist auch der Grund, warum Hongkong lange als eine Kulturwüste galt in der viel gearbeitet aber kaum auf Theater und Kunst wert gelegt wurde. Seit Hongkong aber als Touristenziel attraktiv geworden ist, bemüht sich die Regierung das kulturelle Image der Stadt zu verbessern.

Geschichte des Sonderverwaltungsgebiets Hongkong

Erste Belege für eine Besiedlung des heutigen Gebiets von Hongkong gibt es schon aus der Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.). Langzeit war die Region jedoch eher unbedeutend und lebte vom Fischfang und der Perlenzucht. Erst in der Zeit des ersten Opiumkriegs gewann Hongkong vor allem an politisch, strategischer Bedeutung, als das Gebiet von England als Kronkolonie besetzt und anschließend offiziell verpachtet wurde. Hongkong wurde so zu einer wichtigen Freihandelszone und diente später als Zufluchtsort für politisch Verfolgte aus China.

Im Zweiten Weltkrieg viel Hongkong an Japan und verwandelte sich von einer florierenden Stadt zu einem Trümmerhaufen und Armenhaus. Nach der Ausrufung der Volkrepublik China flohen viele politisch Verfolgte nach Hongkong und die aus Shanghai vertriebenen ausländischen Firmen siedelten sich in der Stadt an. Anfang der 80er Jahre wurden erste Gespräche über die Wiedereingliederung des mittlerweile britischen Hongkong an China geführt. Seit 1997 gehört Hongkong offiziell wieder zu China, hat aber einen Sonderverwaltungsstatus. Das bedeutet, das Hongkong demokratisch verwaltet und weitestgehend autonom ist, auch wenn Peking versucht sich vor allem in die Innenpolitik von Hongkong einzumischen.

Hongkong: Kulturwüste oder Paradies für Underground-Culture?

Langezeit galt die High-Tech- und Dienstleistungsstadt Hongkong als Kulturwüste. Seit Hongkong aber auch für den Tourismus interessant geworden ist, bemüht sich die Stadtverwaltung die Kultur zu beleben. So gibt es mittlerweile mehr Museen und Kulturveranstaltungen, die von der Regierung subventioniert werden. Darüber hinaus bietet sich Hongkong als eine gute Brutstätte für eine lebendige Untergrund-Szene an, die bereits von einigen Investoren entdeckt worden ist und gefördert wird. Diese ist stark von der traditionellen chinesischen Kultur geprägt, da Hongkong weitestgehend von den Wirren der Kulturrevolution verschont geblieben ist und sich viele politisch verfolgte Kunstschaffende hier angesiedelt haben.

News und Aktuelles

Weitere News im Archiv »

Suche nach Sprache

Schnellzugriff

» Zur detaillierten Suche

Suche nach Land

Schnellzugriff

» Zur detaillierten Suche