Gesundheit
Private Krankenhäuser in Südafrika mit europäischem Niveau
Südafrika ist momentan ein sicheres Reiseland. Viele Städte, insbesondere Kapstadt, haben einen Wandel erlebt, der einen angenehmen und sicheren Aufenthalt in der Stadt ermöglicht. Wer sich nur im westlichen Teil des Landes aufhält, kann daher entspannt bleiben.
Im Westkap, der Western Province, ist das Leitungswasser gesundheitlich unbedenklich, Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Fleisch und Gemüse sollte jedoch gut gekocht und nicht lau aufgewärmt sein.
Wer einen längeren Sprachreise-Aufenthalt in Südafrika und eine Reise durch das gesamte Land plant, sollte sich stets aktuell über Impfmaßnahmen informieren. Die Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.
Cholera erreicht die Gegend um den bekannten Krüger-Nationalpark
Die nördlichen südafrikanischen Provinzen Limpopo und Mpumalanga sind mittlerweile von der Choleraepidemie, die von Simbabwe ausgeht, betroffen. Im Krüger-Nationalpark in der Provinz Mpumalanga sollte man deshalb weder das Wasser aus Flüssen trinken noch darin baden.
Die Trinkwasserreserven des Parks sind durch den Einsatz von Chemikalien jedoch sicher. Weitere Infektionsgebiete für Cholera in Südafrika sind die südlichen Regionen des Imfolizi-Tierparks in der östlichen Provinz, die Südküste und das Ostkap. Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Schutzmaßnahmen gegen Cholera sind eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.
Hepatitis-Impfungen und Vorsorge gegen Dengue-Fieber
Im östlichen Teil Südafrikas, nahe der Grenze zu Mosambik, wird auch ein wirkungsvoller Insektenschutz immer notwendiger. Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt zwar landesweit vor, im Ostkap aber stärker.
Die Krankheiten Hepatitis A und B sowie HIV / Aids sind in ganz Südafrika sehr stark verbreitet. Eine Hepatitis-A-Schutzimpfung wird daher generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.Ein erhebliches Risiko für HIV / Aids lauert bei unsauberen Spritzen und im Besonderen bei ungeschützten Sexualkontakten.
Gesundheitsversorgung während der Sprachreise
Insgesamt ist die medizinische Versorgung in Südafrika gut. Private Krankenhäuser in den großen Städten Südafrikas haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird für die Südafrika-Sprachreise empfohlen.
