Wie läuft die Anreise ab? Hat Durban einen internationalen Flughafen?

Der internationale Flughafen von Durban verfügt über eine Start- und Landebahn sowie über ein Terminal. Bis jetzt gibt es ein Problem: Die Landebahn ist so kurz, dass das weit verbreitete Modell Boeing 747 hier weder starten noch landen kann. Im Jahr 2010 wird der neue Flughafen King Shaka International in Betrieb gehen, der derzeit etwa 30 Kilomter nördlich von Durban gebaut wird. Innovativ ist dabei der Einsatz eine Vogelradars zur Vorbeugung vor Vogelschlag. Sprachschüler fliegen von Deutschland am besten Johannesburg an und nehmen dann einen Inlandsflug.

Wie gut sind die Infrastruktur und das Netz öffentlicher Verkehrsmittel in Durban?

Metrorail bietet einen S-Bahn-ähnlichen Schienenverkehr an. Der Busverkehr wird von der privatisierten eThekwini Municipal Bus Company durchgeführt. Daneben existiert eine große Anzahl privater Busse und Sammeltaxis (minibus), die einen Großteil der Pendler befördern. Die Minibusse stellen dabei für einen großen Teil der Bevölkerung das einzige finanzierbare Verkehrsmittel dar. Da sie oft überladen und schlecht gewartet sind, kommt es häufig zu schweren Unfällen. Neben den Minibus-Taxis gibt es metered taxis, die jedoch nicht an der Straße angehalten werden können, sondern telefonisch geordert werden. Traditionelle Zulu-Rickschas dienen vor allem als touristische Attraktion.

Was ist das ultimative Erlebnis in Durban?

Durban ist eine interessante Mischung aus Asien und Afrika. Ein Highlight für jeden Durban-Besucher sind die Wochenmärkte. An rund 180 Ständen werden Gewürze, Fisch, Fleisch, Schmuck, Kleidung und noch vieles mehr angeboten; reizvolle Mischung afrikanischer und indischer Waren.

Was ist der "Sardine Run" in Durban?

Von oben wirken sie wie gewaltige Ölteppiche. Doch bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass die kilometerlangen schwarzen Flecken Schwärme von Südafrikanischen Sardinen sind, die in gewaltigen Wirbeln dicht unter der Wasseroberfläche schwimmen. Die riesige Massenwanderung, der sogenannte "sardine run" beginnt etwa im Mai. Dann ziehen hunderte Millionen der Fische vom Kap der Guten Hoffnung entlang der Küste 1500 Kilometer nordwärts bis auf die Höhe von Durban.