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Geschichte & Kultur

Sprachreisen nach Alexandria – Reise in eine Zeit bis 2000 vor Christus

Der mazedonische König Alexander der Große gründete Alexandria, eine Stadt, die nach griechischen Plänen und Architektur entstand, aber auf ägyptischem Boden. Diese Stadt galt nicht als Teil Ägyptens, sondern als „Alexandria bei Ägypten“.

Sprachreise Alexandria Geschichte und Kultur

Bis 395 n. Chr. war Alexandria ein wirtschaftliches, geistiges und politisches Zentrum der römisch-hellenistischen Welt. Berühmte Bauwerke wie der Leuchtturm von Pharos (Bauzeit ca. 299 bis 279 v. Chr.), das Museion mit der großen (alexandrinischen) Bibliothek und zahlreiche Theater, Palastbauten und Tempel machten die Stadt im ganzen antiken Mittelmeerraum bekannt. In der römischen Kaiserzeit war Alexandria zeitweise die zweitgrößte Stadt im gesamten Imperium

Islamische Herrschaft

Im Jahr 642 wurde Alexandria im Zuge der Islamischen Expansion dauerhaft von den Arabern eingenommen und wurde somit ägyptisch. Endgültig war der Streit um die Stadt im Jahr 1517 beendet: das Osmanische Reich herrschte über Alexandria. Andere Städte gewannen in dieser Zeit an Bedeutung wie etwa Kairo und Konstantinopel. Durch neu entdeckte Seewege schenkte man bis dahin auch verborgenen Orten, wie dem Kap der guten Hoffnung mehr Bedeutung und somit wurde die einst riesige und bedeutungsvolle Stadt der Antike, Alexandria, bedeutungslos und schrumpfte zu einem Dorf.

Das heutige Stadtbild – Sprachreisen nach Alexandria

In der ereignisreichen Geschichte Alexandrias sind viele historische Bauwerke und Kunstschätze über die Jahrhunderte verloren gegangen. Das heutige Stadtbild wird von einer eher pragmatischen orientalischen bzw. neoislamischen Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert bestimmt. Aus antiker Zeit ist ein römisches Theater vergleichsweise gut erhalten geblieben. Auf dem Plateau des antiken Leuchtturms, wurde 1480 das Kastell Kaibey errichtet, das nach türkischen und britischen Angriffen stark zerstört und im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde. In den zahlreichen Moscheen der Stadt, die teilweise auf antiken Ruinen stehen, sind historische Bauelemente wie römische Wandfliesen integriert worden. Der bedeutendste Sakralbau ist die Abu Al Abbas-Moschee von 1775. Wichtigstes Museum Alexandrias ist das Griechisch-Römische Museum über antike Architektur, Bildhauerei und Handwerkskunst. Im April 2002 wurde das Kulturzentrum Bibliotheca Alexandrina eröffnet. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO gebaut, soll es an die ruhmreiche Vergangenheit der antiken Bibliothek anknüpfen. Das Areal beherbergt die Bibliothek, Museen und Galerien, mehrere Forschungsinstitute, ein Veranstaltungszentrum und ein Planetarium.

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